Washington - In einem Interview mit der "New York Times" forderte Rice von Israel, nach seinem vollständigen Rückzug aus dem Gaza-Streifen schnell weitere Schritte zu unternehmen. In diesem Zusammenhang nannte sie eine größere Bewegungsfreiheit für die Palästinenser im Westjordanland und einen Rückzug aus weiteren palästinensischen Städten in dem Gebiet.
Israelische Regierungsvertreter haben dagegen dem Artikel zufolge erklärt, dass ihr Land keine weiteren Zugeständnisse machen werde, bis die Palästinenser-Behörde mit der Auflösung und Entwaffnung gewalttätiger Palästinenser-Gruppen beginnt. Die radikalen Gruppen haben zahlreiche Angriffe und Anschläge auf Israelis verübt und dabei Hunderte Menschen getötet. Seit mehreren Monaten halten sie sich weitgehend an eine Waffenruhe, die Palästinenser-Präsident Mahmud Abbas ausgehandelt hat.
Rice unterstützte die israelische Forderung und sagte, sie erwarte von der Palästinenser-Regierung ein schnelles Vorgehen gegen gewalttätige Gruppen, die die Waffenruhe brechen wollten. "Das ist nach der Road Map ihre Aufgabe", fügte sie unter Hinweis auf den internationalen Nahost-Friedensplan hinzu, der von den USA, der Europäischen Union, den Vereinten Nationen und Russland 2003 vorgelegt worden ist.
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