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02.10.2005
 

Sinai-Halbinsel

Konkrete Hinweise auf Terroranschläge

Israels Regierung fordert alle Bürger zum sofortigen Verlassen der Sinai-Halbinsel auf. "Uns liegen konkrete Hinweise vor, dass Terror-Organisationen Entführungen oder Anschläge im Sinai planen", sagte der Chef der israelischen Antiterror-Behörde, Danni Arditi.

Jerusalem - Die israelischen Urlauber, die über die jüdischen Feiertage in das ägyptische Ferienparadies reisen wollten, sollten laut Arditi auf ihre Reisepläne verzichten. Gleichzeitig warnte er vor Reisen nach Ägypten und Jordanien. Zurzeit halten sich etwa 2200 israelische Touristen auf der Sinai-Halbinsel an der Grenze nach Israel auf. Tausende weitere wollten dort während der Feiertage zum jüdischen Neujahr und dem Laubhüttenfest Urlaub machen.

Vor rund einem Jahr hatten islamistische Attentäter bei Anschlägen auf ein Hotel in Taba und zwei nahe gelegene Feriencamps 34 Menschen getötet, darunter elf israelische Urlauber. Bei einer weiteren Bombenserie im ägyptischen Badeort Scharm el Scheich kamen am 23. Juli fast 70 Menschen ums Leben, unter ihnen zahlreiche westliche Touristen. AFP

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