New York - Rice habe bei dem Treffen Anfang Oktober argumentiert, Syrien müsse zunächst diplomatisch isoliert werden. Wichtig könne hierfür der Bericht des deutschen Uno-Sonderermittlers Detlev Mehlis über den Mordanschlag auf den libanesischen Ex-Ministerpräsidenten Rafik al-Hariri sein. Der Bericht, der Ende Oktober fällig ist, könnte Verwicklungen Syriens in das Attentat zutage fördern.
Die USA werfen Syrien vor, die Widerstandskräfte im Nachbarland Irak zu
unterstützen. Im September hatte der US-Botschafter in Bagdad,
Zalmay Khalilzad gesagt, die "Geduld" Washingtons mit Syrien gehe zu Ende. In
den vergangenen Wochen unternahmen US-Truppen im Irak verstärkt
Kampfeinsätze gegen Rebellen an der Grenze zu Syrien.
Nach
Informationen von "Newsweek" hat Syrien wegen der Anschuldigungen
bereits vor Monaten jede Zusammenarbeit mit den USA in den
Bereichen Sicherheit und Geheimdienste abgebrochen. Syriens
Botschafter in Washington, Imad Moustapha, sagte dem Magazin,
sein Land sei zu weiterer Zusammenarbeit bereit, wenn die USA ihren
Ton gegenüber Damaskus entschärften.
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