Washington - Diese Karikaturen seien für moslemische Gläubige wirklich verletzend, sagte US-Außenamtssprecher Justin Higgins heute in Washington. Die Pressefreiheit müsse mit Verantwortung ausgeübt werden, fügte Higgins hinzu. Es sei nicht akzeptabel, in dieser Weise religiösen und ethnischen Hass hervorzurufen. Die US-Regierung setzt sich nach Higgins' Worten für "Toleranz und Respekt für alle Gemeinschaften" ein.
In London beteiligten sich mehrere hundert Moslems an einer Protestkundgebung gegen die Veröffentlichung der Karikaturen. "Nieder mit dem Vereinigten Königreich", riefen die Demonstranten. "Wir unterstützen Bin Laden." Ein Demonstrant forderte, wer den Propheten beleidige, solle "enthauptet werden". Ein anderer sagte, die Meinungsfreiheit solle "zur Hölle fahren".
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