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24.02.2006
 

US-Gunst

Deutschland steigt auf der Beliebtheitsskala

Auf der Beliebheitsskala der US-Amerikaner bewegt sich etwas: Iran läuft Irak den Rang als Feind Nummer eins ab. Deutschland dagegen ist nach den beigelegten Querelen um den Irak-Krieg in der Gunst wieder deutlich gestiegen.

Washington - 31 Prozent der Amerikaner halten Iran für den schlimmsten Feind. Das geht aus einer am Freitag veröffentlichten Gallup-Umfrage hervor. Iran hat dabei 14 Punkte mehr als im vergangenen Jahr. Die US-Regierung wirft Teheran vor, nach Atombomben zu streben. Unverändert 22 Prozent nannten den Irak als ärgsten Feind der Vereinigten Staaten. Dort sind immer wieder US-Soldaten Ziel von Terroranschlägen. Auf Platz drei landete Nordkorea (15 Prozent).

Die europäischen Gegner des Irak-Kriegs werden mittlerweile wieder deutlich freundlicher bewertet als 2003. 79 Prozent der Befragten erklärten, sie sähen Deutschland positiv, vor drei Jahren war es nur die Hälfte. Auch das Image von Frankreich erholt sich langsam. 54 Prozent sehen das Land, dessen Präsident Jacques Chirac einer der Wortführer gegen den Irak-Krieg war, inzwischen positiv gegenüber 34 Prozent kurz vor Beginn der Militäraktion 2003.

Gallup befragte 1002 Erwachsene, die Fehlerquote wurde mit plus/minus drei Punkten angegeben.

fok/ap

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