Rom - Das Urteil des römischen Kassationsgerichts beziehe sich nur auf beanstandete Stimmzettel, teilte Forza-Italia-Sprecher Sandro Bondi am Mittwochabend in einer Erklärung mit. Die mehr als eine Millionen für ungültig erklärte Stimmen seien allerdings noch nicht geprüft worden. Die Einwände der von Forza Italia blieben deshalb gültig und würden bei den entsprechenden Stellen geltend gemacht werden.
Das Kassationsgericht hatte zuvor mitgeteilt, dass Oppositionsführer Romano Prodi mit seinem Bündnis die Wahl zum Abgeordnetenhaus am 9. und 10. April mit 24.755 Stimmen Vorsprung gewonnen habe. Der amtierende Ministerpräsident Silvio Berlusconi erkannte seine Wahlniederlage bislang nicht an.
reh/AFP
Auf anderen Social Networks posten:
HilfeLassen Sie sich mit kostenlosen Diensten auf dem Laufenden halten:
| alles aus der Rubrik Politik | Twitter | RSS |
| alles aus der Rubrik Ausland | RSS |
© SPIEGEL ONLINE 2006
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH