Washington - Im Krieg gegen den Terrorismus geht es nach nach Auffassung von US-Präsident George W. Bush um das Schicksal von Millionen Menschen in aller Welt. "Wenn wir diese Feinde (die Terroristen) jetzt nicht schlagen, werden wir unseren Kindern einen Nahen Osten überlassen, der von Terroristenstaaten und radikalen Diktatoren bewaffnet mit Atomwaffen dominiert wird", heißt es nach vorab veröffentlichten Auszügen in einer Fernsehansprache zum 5. Jahrestag der Anschläge vom 11. September, die Bush am Montagabend (Ortszeit) halten wollte.
US-Präsident Bush beim Gedenken an die Terrorattacke: "Wir werden unsere Feinde schlagen"
Bush unterstreicht weiter, in dem Krieg gehe es um einen Kampf für die Zivilisation und um die "Möglichkeit, dass gute und anständige Menschen im Nahen Osten Gesellschaften aufbauen können, die auf Freiheit, Toleranz und persönlicher Würde beruhen". Der Präsident ruft die Nation abschließend zur Einigkeit auf und verspricht: "Wir werden unsere Feinde schlagen...und wir werden das 21. Jahrhundert zu einer leuchtenden Ära menschlicher Freiheit machen."
cai/dpa
© SPIEGEL ONLINE 2006
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH