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27.09.2006
 

Rüstung

Mehr Geld für US-Militär im Irak und Afghanistan

Mit großer Mehrheit hat das Repräsentantenhaus mehr Geld für das US-Militär im Irak und in Afghanistan bewilligt. Insgesamt wurden dafür 70 Milliarden Dollar freigegeben.

Washington - Neben der Aufstockung der Mittel für die Einsätze im Irak und in Afghanistan um weitere 70 Milliarden Dollar stimmten die Abgeordneten des Repräsentantenhaus auch einem um fünf Prozent auf 448 Milliarden Dollar aufgeblähten Verteidigungshaushalt zu. 394 Abgeordnete votierten für den Pentagon-Haushalt, 22 dagegen.

Mit einer Zustimmung des Senats wird in den nächsten Tagen gerechnet. Der mit dem Senat ausgehandelte Kompromiss bleibt etwas hinter den Forderungen von US-Präsident George W. Bush zurück.

Die Kosten für den Irakkrieg belaufen sich derzeit auf rund acht Milliarden Dollar pro Monat, im Frühjahr sollen die Ausgaben erhöht werden. Wenn der Haushalt verabschiedet wird, hat der US-Kongress seit den Terroranschlägen vom 11. September 2001 insgesamt 507 Milliarden Dollar für die Militäroperationen im Irak, in Afghanistan und für erhöhte Sicherheitsvorkehrungen in amerikanischen Militäreinrichtungen im Ausland bewilligt.

als/AP

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