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30.12.2006
 

Irak

Viele Tote bei Anschlag in Schiiten-Stadt Kufa

Auf einem Marktplatz der schiitischen Stadt Kufa sind bei einem Autobombenanschlag mindestens 31 Menschen getötet worden. Ob ein Zusammenhang mit der Hinrichtung Saddam Husseins wenige Stunden zuvor besteht, ist noch unklar.

Bagdad - Die Bombe sei in einem Minibus versteckt gewesen, als sie auf einem belebten Fischmarkt der vornehmlich von Schiiten bewohnten Stadt Kufa rund 160 Kilometer südlich von Bagdad explodierte. Sie habe mindestens 31 Menschen in den Tod gerissen, sagte ein Sprecher des örtlichen Krankenhauses. Weitere 58 Menschen seien verletzt worden, hieß es in Kreisen des Innenministeriums in Bagdad. Unklar ist, ob die Tat im Zusammenhang mit der Hinrichtung von Ex-Diktator Saddam Hussein wenige Stunden zuvor steht. In einigen sunnitischen Gebieten verhängte die Polizei Ausgehverbote, um Unruhen zu verhindern.

Erst am vergangenen Dienstag waren rund 60 Menschen bei einem Anschlag in Kufa getötet worden. Kufa gehört zu den heiligsten Stätten der Schiiten im Irak.

hoc/dpa/ Reuters/AP

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