Rom - Italiens Ministerpräsident Romano Prodi pries die zu Sardinien gehörende Insel heute als "einer der schönsten Flecken auf der Erde" an. "Sie (die Staats- und Regierungschefs) werden es lieben", zitierte ihn die Zeitung "La Repubblica". Im nächsten Jahr ist Japan Gastgeber für die G8, die in diesem Jahr im Ostseebad Heiligendamm zusammengekommen waren.
Die Entscheidung für die Insel La Maddalena in der Inselgruppe zwischen Sardinien und Korsika brachte umgehend die Opposition auf den Plan. "Es ist klar, dass Prodi nur das Treffen abschotten und den Angriff gewalttätiger Demonstranten und von Extremisten verhindern will", sagte Fabrizio Cicchitto von den konservativen Partei "Forza Italia".
Beim letzten G-8-Gipfel in Italien hatten sich Demonstranten und Polizisten 2001 in der Hafenstadt Genua schwere Straßenschlachten geliefert. Dabei wurde ein Demonstrant erschossen.
als/dpa
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