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04.07.2007
 

ETA-Terror

Schwerer Sprengstoffanschlag in Spanien knapp verhindert

Spanien ist nach Angaben der Regierung nur knapp einem Bombenanschlag der baskischen Untergrundorganisation Eta entgangen: Drei mutmaßliche Terroristen wurden mit mehr als 140 Kilogramm Sprengstoff, Pistolen und einem Sturmgewehr im Auto an der französischen Grenze gefasst.

Madrid - "Die Eta wollte damit Menschen töten", sagte der spanische Innenminister Alfredo Pérez Rubalcaba. Der gestohlene und mit Sprengstoff beladene Lieferwagen sei bereits als Autobombe präpariert gewesen - nur die Zünder hätten noch gefehlt.

Mit Sprengstoff im Auto geschnappt: Drei mutmaßliche Eta-Mitglieder
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AFP

Mit Sprengstoff im Auto geschnappt: Drei mutmaßliche Eta-Mitglieder

Der Anschlag war nach Angaben des Ministers für gestern oder heute geplant und sollte mit der Debatte zur Lage der Nation im spanischen Parlament zusammenfallen. Die drei Männer wurden demnach bereits am Montag in Südfrankreich festgenommen. Wo das Attentat verübt werden sollte, war jedoch unklar.

Die Eta hatte Anfang Juni eine 14-monatige Waffenruhe aufgekündigt und droht seither mit neuem Terror. Erst vor zwei Wochen hatte die spanische Polizei im Süden des Landes ein mit 130 Kilogramm Sprengstoff beladenes Eta-Fahrzeug entdeckt.

now/dpa/afp

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