Rabat - Nach einem Treffen führender Sicherheitsvertreter des nordafrikanischen Landes rief das Innenministerium am Abend die höchste Warnstufe aus. Es gebe eine "ernsthafte Bedrohung durch einen Terroranschlag".
Nähere Einzelheiten zur Art der Bedrohung und der Quelle der Informationen machte das Innenministerium zunächst nicht. Es teilte nur mit, dass eine "extreme Mobilisierung" der Sicherheitskräfte notwendig sei.
Der französische Staatspräsident Nicolas Sarkozy sagte einen für die kommende Woche geplanten Besuch in Marokko ab. Dies sei auf Wunsch der dortigen Behörden geschehen, teilte sein Sprecher David Martinon mit. Mögliche Sicherheitsrisiken wurden nicht erwähnt. Der Besuch werde im Oktober nachgeholt.
Marokko ist ein enger Verbündeter in dem von den USA ausgerufenen Krieg gegen den Terrorismus. Seit 2003 herrschen in dem Land verschärfte Sicherheitsvorkehrungen. Damals waren 45 Menschen bei Selbstmordanschlägen in Casablanca getötet worden. Im März und April diese Jahres gab es erneut sieben Selbstmordanschläge in der Stadt.
esp/AFP/AP/Reuters
Auf anderen Social Networks posten:
HilfeLassen Sie sich mit kostenlosen Diensten auf dem Laufenden halten:
| alles aus der Rubrik Politik | Twitter | RSS |
| alles aus der Rubrik Ausland | RSS |
© SPIEGEL ONLINE 2007
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH