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26.07.2007
 

Litwinenko-Affäre

Russland weist führenden britischen Diplomaten aus

Vier britische Gesandte müssen wegen des Streits über die Aufklärung des Mordfalls Litwinenko Russland verlassen - darunter ist laut einem Bericht der "Moscow Times" auch der führende Wirtschaftsdiplomat des Landes.

Moskau - Andrew Levi, führender britischer Wirtschaftsdiplomat, muss dem Bericht zufolge auf Anordnung des Außenministeriums in Mosksau das Land verlassen und will am Sonntag ausreisen. Russland hat im Streit über die Aufklärung des Mordfalls Litwinenko drei weitere britische Gesandte des Landes verwiesen.

Die britische Botschaft in Moskau lehnte eine Stellungnahme zur Identität der ausgewiesenen Diplomaten ab. Ein Sprecher erklärte aber, dass Großbritannien seine gute wirtschaftliche Zusammenarbeit mit Russland fortsetzen wolle.

Der russische Ex-Spion Alexander Litwinenko war im Herbst vergangenen Jahres in einem Londoner Hotel mit der radioaktiven Substanz Polonium 210 vergiftet worden und an den Folgen gestorben. Die britische Justiz betrachtet einen russischen Ex-Agenten als den Hauptverdächtigen und fordert dessen Auslieferung. Russland lehnt die Überstellung des Mannes aber ab. Daraufhin wies die Regierung in London vier russische Diplomaten aus. Russland reagierte und ordnete seinerseits die Ausreise der vier Briten an.

hen/Reuters

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