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01.08.2007
 

Weitere Milliarden beantragt

Irak-Krieg wird teurer als geplant

142 Milliarden Dollar hat die US-Regierung fürs kommende Jahr für den Irak-Krieg eingeplant. Doch die Summe reicht nicht aus, gestand ein Pentagon-Chef jetzt. Mehr Geld sei nötig, um das Leben der Soldaten zu schützen.

Washington - Die von der Regierung beantragte Summe von knapp 142 Milliarden Dollar für den Irak-Krieg im kommenden Jahr werde überschritten, räumte Gordon England, der stellvertretende US-Verteidigungsminister ein. Das Weiße Haus beantragte beim Kongress zusätzlich 5,3 Milliarden Dollar (3,9 Milliarden Euro) für die Anschaffung neuer Militärfahrzeuge. Sie sollen die Soldaten im Irak besser gegen Bomben schützen.

US-Soldaten im Irak: Neue Militärfahrzeuge sollen sie besser schützen
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REUTERS

US-Soldaten im Irak: Neue Militärfahrzeuge sollen sie besser schützen

Bereits bewilligt sind 5,6 Milliarden Dollar (4,1 Milliarden Euro) für den Kauf von 6400 minensicherer Fahrzeuge. Die neue Forderung ist nicht in den 141,7 Milliarden Dollar (103 Milliarden Euro) enthalten, die das Pentagon für die Militäreinsätze im Irak und in Afghanistan für das am 1. Oktober beginnende Haushaltsjahr veranschlagt. Anschläge auf Militärfahrzeuge mit an Straßen versteckten Bomben haben im Irak hohe Verluste der US-Streitkräfte verursacht.

Der designierte Chef-Militärberater von Präsident George W. Bush machte sich dafür stark, die US-Truppen noch Jahre im Irak zu belassen. Ein schneller Abzug würde das Land in einen Hexenkessel verwandeln, sagte Michael Mullen. "Ich glaube, wir werden dort noch jahrelang und nicht monatelang sein." Möglicherweise werde es drei bis vier Jahre dauern, bis die derzeitige Zahl von US-Soldaten in dem Golfstaat halbiert werden könne.

Die US-Demokraten im Senat wollen die amerikanischen Soldaten bis April 2008 aus dem Irak abziehen, sind damit aber bislang gescheitert. Zuletzt häuften sich zudem die Stimmen im Lager der Republikaner, die die Irak-Strategie der Regierung - wie auch die Mehrheit der US-Bürger - offen ablehnen.

als/Reuters/AP

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