Jerusalem - Die verderbliche Munition wurde mit Raketenwerfern der Marke Eigenbau auf den Gaza-Streifen abfeuert, berichtet die israelische Zeitung "Maariv". "Da die Regierung nichts tut, haben wir uns entschieden, die Sache selbst in die Hand zu nehmen", sagte Jigal Tsur, einer der Initiatoren der Protestaktion.
Neben Tomaten und Eiern verwendeten die aufgebrachten Israelis auch Paprikaschoten, Maiskolben und anderes Gemüse als Geschosse. Die Bio-Munition erreichte zwar das Palästinensergebiet, ging aber nicht wie gewünscht über dem Ort Beit Hanun nieder. So richteten die Geschosse keinerlei Schaden an. Die israelische Armee schritt dennoch ein, um der ungewöhnlichen Aktion ein Ende zu machen.
Im südisraelischen Sderot gehen immer wieder Raketen nieder, die aus dem Gaza-Streifen abgeschossen werden. Binnen sechs Jahren starben neun Israelis durch Raketen aus dem Gaza-Streifen.
kaz/AFP
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