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28.10.2007
 

Argentinien

First Lady gewinnt Präsidentenwahl

Es war der erwartete Sieg: Argentiniens First Lady Cristina Fernandez de Kirchner ist zur Präsidentin ihres Landes gewählt worden. Die Ehefrau des bisherigen Staatschefs setzte sich offenbar unangefochten im ersten Wahlgang durch.

Buenos Aires - Nach ersten Umfrageergebnissen erzielte Cristina Fernandez de Kirchner einen so großen Vorsprung, dass sie nicht mehr in eine Stichwahl um das Präsidentenamt muss. Mehrere TV-Sender und eine Rundfunk-Station sahen den Stimmenanteil der Senatorin zwischen 42 und 46 Prozent und ihren Vorsprung vor der Mitte-Links-Kandidatin Elisa Carrio bei 19 bis 23 Punkten. Sollte das Ergebnis offiziell bestätigt werden, wäre Fernandez de Kirchner die erste Frau im höchsten Staatsamte Argentiniens.

Sieg für Argentiniens First Lady: TV-Umfrage sieht Cristina Fernandez de Kirchner (l.) weit vor Elisa Carrio
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AFP

Sieg für Argentiniens First Lady: TV-Umfrage sieht Cristina Fernandez de Kirchner (l.) weit vor Elisa Carrio

Der Sieg der Ehefrau des bisherigen Staatschefs Nestor Kirchner hatte sich schon nach ersten Trendmeldungen abgezeichnet. Ohne Nennung von Zahlen berichteten eine argentinische Nachrichtenagentur und ein Fernsehsender bereits am Abend, in ihren Wählernachfragen liege Cristina Fernandez de Kirchner so deutlich vor ihren Mitbewerbern, dass keine Stichwahl notwendig sei. Die Wahllokale sollten ursprünglich um 22.00 Uhr MEZ schließen. Die Wahlleitung verlängerte aber die Abstimmung um eine Stunde, weil viele Wahllokale wegen fehlender Wahlhelfer nicht pünktlich öffneten.

Die First Lady und Senatorin Fernandez de Kirchner war als klare
Favoritin in die Wahl gegangen. In Umfragen wurden ihr 43 Prozent der Stimmen prognostiziert. Weit abgeschlagen folgte an zweiter Stelle Carrio mit 23 Prozent. Für den Sieg bereits in der ersten Runde waren entweder 45 Prozent der Stimmen oder ein Stimmenanteil von 40 Prozent bei einem Vorsprung von zehn Prozentpunkten gegenüber dem zweitplatzierten Kandidaten erforderlich.

Für die 27,1 Millionen registrierten Wähler bestand Wahlpflicht. Vor einigen Stimmlokalen bildeten sich am Morgen lange Schlangen. Um Kirchners Nachfolge bewarben sich insgesamt 14 Kandidaten.

kai/AP/Reuters

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