Madrid - Als die beiden Gruppen in der U-Bahn-Station aufeinandertrafen, brach ein wilder Kampf aus, den auch die Polizei zunächst nicht in den Griff bekam. Die blutige Bilanz: Ein 20-Jähriger starb nach Angaben des Rettungsdienstes an einem Messerstich ins Herz, sieben weitere Personen wurden verletzt. Sanitäter sperrten eine wichtige Hauptstraße in der spanischen Hauptstadt und errichteten dort ein Zelt zur Versorgung der Verletzten. Vier von ihnen mussten ins Krankenhaus eingeliefert werden, einer schwebte in Lebensgefahr.
"Es war ein sehr brutaler Kampf auf beengtem Raum", erklärte ein Sprecher der Rettungskräfte. Medienberichten zufolge traf die rechtsgerichtete Gruppe, die auf dem Weg zu einer Kundgebung gegen Einwanderung war, in der Station auf die linksgerichtete Gruppe.
Unter den Verletzten waren auch ein Polizist, der von einer Flasche am Kopf getroffen wurde, und eine Mitarbeiterin der Metro. Ein Sprecher der Stadtverwaltung verurteilte die Gewalt. In Madrid sei kein Platz für rassistische, fremdenfeindliche oder extremistische Äußerungen, sagte Alfredo Prada.
mbe/AP
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