Nairobi - Mehrere Menschen wurden getroffen, über ihren Zustand war zunächst nichts bekannt. Bei den Ausschreitungen nach der Wahl kamen seit Samstag mindestens 15 Menschen ums Leben.
Oppositionsführer Raila Odinga warf Kibaki abermals Wahlbetrug vor. Es gebe keinen Unterschied zwischen ihm und dem früheren ugandischen Diktator Idi Amin, sagte Odinga am Montag vor Journalisten in Nairobi. Kibaki stehe auf einer Stufe mit Militärführern, die "mit Hilfe der Gewehrläufe an die Macht gekommen" seien.
Der alte und neue Präsident wurde am Sonntag zum Wahlsieger erklärt und anschließend sofort vereidigt. Laut Wahlkommission hatte er bei der Präsidentenwahl am vergangenen Donnerstag 231.728 Stimmen mehr erhalten als Odinga.
Besorgt äußerte sich der deutsche Leiter der EU-Wahlbeobachter, Alexander Graf Lambsdorff über den Verlauf der Abstimmung. Mitglieder seiner Delegation seien an mehreren Auszählungszentren abgewiesen worden. "Über der Auszählung steht ein großes Fragezeichen", sagte Lambsdorff.
Katharine Houreld, AP
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