London - Die sprühwütigen Blauhelmsoldaten beschädigten bei ihrem "Farbdosen-Einsatz" aber nicht nur einen wertvolles Kunstwerk - sondern hinterließen am Tatort auch noch ihre vollständigen Namen in Form von Sprüh-Signaturen. Wie die britische Zeitung "The Times" unter Berufung auf einen Uno-Vertreter berichtete, konnten die Soldaten dadurch sofort überführt werden.
Die Felsen in der Westsahara, den die Uno-Soldaten beschmierten, waren als "Devil Mountains" bekannt. Vor 6000 Jahren eingeritzte Bilder von Menschen und Tieren machten den Felsen so wertvoll. Für die Bevölkerung des westafrikanischen Staates hätten die Steinkunstwerke große kulturelle Bedeutung, hieß es.
Der Repräsentant des Uno-Generalsekretariats in Westsahara, Julian Harston, kündigte Disziplinarstrafen für die Soldaten an. Zudem wolle sich die Uno um eine Beseitigung der Schmierereien durch die Welterbeorganisation Unesco bemühen.
amz/AFP
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