Pannen, Pöbeln, Peinlichkeiten
Die wundersame Welt des Sarkozy
7. Teil: Gaddafi führt Sarkozy vor
REUTERS
Gaddafi und Sarkozy: Gespräch über Menschenrechte?
Der Besuch des libyschen Staatschefs Muammar al-Gaddafi in Paris brachte Sarkozy im Dezember vergangenen Jahres eigentlich schon genug Ärger: Es hagelte Kritik wegen der Einladung des Diktators. Selbst in seiner eigenen Regierung regten sich kritische Stimmen: Von einem "skandalösen Zusammentreffen" sprach Rama Yade, Staatssekretärin für Menschenrechtsfragen im Außenministerium. Frankreich sei kein "Fußabtreter, auf dem ein Staatsführer, ob Terrorist oder nicht, das Blut seiner Schandtaten abstreifen kann." Am Ende wurde Sarkozy auch noch von seinem Gast blamiert: Gaddafi bestritt, mit dem französischen Präsidenten über die Menschenrechtslage geredet zu haben. Dabei bekräftigte Sarkozy, von Gaddafi Fortschritte im Bereich der Menschenrechte verlangt zu haben.
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