Mukibel - US-geführte Truppen in Afghanistan haben nach offiziellen Angaben sechs Zivilisten getötet, darunter zwei Kinder und eine Frau. Die ausländischen Soldaten hätten in der Ortschaft Mukibel in der südöstlichen Provinz Chost ein Haus gestürmt und die Menschen getötet, sagte Distriksgouverneur Gul Kasim am Mittwoch der Nachrichtenagentur Reuters. Nach Angaben der Koalitionstruppen wurden indes nur zwei Zivilisten, eine Frau und ein Junge - sowie mehrere Aufständische getötet.
Die Kinder, zwei Jungen unter zehn Jahren, wiesen Augenzeugen zufolge Wunden an Kopf und Brust auf. Aufgebrachte Dorfbewohner riefen: "Wir ziehen in den Heiligen Krieg" und "Tod für Bush".
Ein Augenzeuge sagte, die Toten gehörten zwei miteinander verwandten Familien an. Die US-Soldaten seien zunächst mit einem Dolmetscher in das Dorf Hom gekommen. Später seien weitere Soldaten mit einem Hubschrauber eingetroffen.
als/AFP/Reuters/dpa
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