Washington - Obwohl er eigentlich außerhalb der USA geboren wurde, kann der republikanische Präsidentschaftskandidat John McCain im Falle eines Wahlsieges das höchste Amt im Staate übernehmen.
Dies entschied am Mittwoch einstimmig der Senat in Washington. Für die entsprechende Festlegung stimmten auch die demokratischen Präsidentschaftsbewerber Hillary Clinton und Barack Obama.
McCain wurde geboren, als sein Vater als Militärangehöriger in der Panama-Kanalzone stationiert war. Deshalb hatten Blogger und die "New York Times" die Frage aufgeworfen, ob der 71-Jährige laut Verfassung überhaupt Präsident werden dürfe.
Laut US-Verfassung dürfen nur in den USA geborene Staatsbürger das höchste Amt im Land übernehmen. Weil die Panama-Kanalzone US-Territorium war, als McCain 1936 dort geboren wurde, gingen Rechtsexperten aber davon aus, dass der Senator die rechtlichen Voraussetzungen für das Präsidentenamt erfüllt.
cai/afp/ap
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