• Drucken
  • Senden
  • Feedback
15.05.2008
 

Propagandaschlacht

Wie in der Tibet-Krise die Welt belogen wird

Von Erich Follath

2. Teil: Wie oft wird der Dalai Lama im Westen empfangen?

Behauptung: Die Chinesen sagen, der Dalai Lama werde von keinem verantwortungsvollen Politiker in der Welt empfangen; Treffen dieser Art würden weniger. Die Tibeter sagen, noch nie hätten so viele Schlange gestanden. Solche Treffen nähmen zu.

In den vergangenen Monaten wurde der 14. Dalai Lama von der deutschen Regierungschefin, dem österreichischen Bundeskanzler, dem Präsidenten der USA und Kanadas Premier empfangen. Übernächste Woche ist in London ein Vieraugengespräch mit dem britischen Premier geplant.

Aber werden Politiker-Tête-à-Têtes mit dem tibetischen Exilführer wirklich häufiger? Im vergangenen Jahr sagte Italiens damaliger Premier Romano Prodi dem Dalai Lama ab, ebenso der Papst und zuvor Regierungsvertreter Belgiens und Kenias. Ein Trend lässt sich schwer erkennen. Chinesen wie Tibeter stellen die Situation verzerrt dar.

Diesen Artikel...

Aus Datenschutzgründen wird Ihre IP-Adresse nur dann gespeichert, wenn Sie angemeldeter und eingeloggter Facebook-Nutzer sind. Wenn Sie mehr zum Thema Datenschutz wissen wollen, klicken Sie auf das i.

Auf anderen Social Networks posten:

  • studiVZ meinVZ schülerVZ
  • deli.cio.us
  • Xing
  • Digg
  • Google Bookmarks
  • reddit
  • Windows Live

News verfolgen

HilfeLassen Sie sich mit kostenlosen Diensten auf dem Laufenden halten:

alles aus der Rubrik Politik
alles aus der Rubrik Ausland

© SPIEGEL ONLINE 2008
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH









TOP



TOP