Johannesburg - "Bürger aus anderen Staaten des afrikanischen Kontinents und darüber hinaus sind Menschen wie wir und verdienen es, mit Respekt und Würde behandelt zu werden", erklärte Thabo Mbeki. Er rief die Anstifter der "schändlichen und kriminellen Taten" dazu auf, die Gewalt einzustellen.
Bereits jetzt habe es mehr als 200 Festnahmen gegeben. Er sei zuversichtlich, dass der Polizei bald ein entscheidender Durchbruch im Kampf gegen die Gewaltkriminalität gelingen werde, fügte Mbeki hinzu.
Seit dem Beginn der Gewalt in den Armenvierteln von Johannesburg vor einer Woche haben randalierende Mobs nach Polizeiangaben mit außergewöhnlicher Brutalität Jagd auf Ausländer gemacht, die Zuflucht in Gemeindezentren und Polizeirevieren suchten. Mehr als 20 Menschen wurden getötet. Die Opfer stammen überwiegend aus Südafrikas verarmtem Nachbarland Simbabwe.
Schätzungen zufolge haben rund drei Millionen Menschen Simbabwe wegen der dortigen politischen Gewalt, Arbeitslosigkeit und Inflation verlassen. Das Uno-Flüchtlingskommissariat (UNHCR) kritisierte die Untätigkeit der südafrikanischen Regierung, die die wachsenden Spannungen zu lange ignoriert habe.
asc/AFP
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All das wussten Kenner des Landes schon früher. Nur war es bisher politisch nicht opportun, diese Zustände zu schildern. Das wird ein interessanter Spagat werden, einerseits das Land zu befrieden und die innere Ruhe zu schaffen [...] mehr...
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