Washington - Er war zwar mit Barack Obama im Nahen Osten unterwegs, aber zum Stellvertreter fühlt sich Chuck Hagel nicht berufen. Er sei an dem Amt des Vizepräsidenten nicht interessiert, sagte der republikanische Senator im US-Sender CBS.
Obama kassierte gleich noch eine Absage von einem möglichen Kandidaten: Auch Senator Reed, der den demokratischen Präsidentschaftskandidaten wie Hagel im Nahen Osten begleitete und im Gespräch war, hat keine Lust auf den Job. Er wolle weiter im Kongress arbeiten, teilte Reed mit. Obama unterstrich derweil, dass er einen Vize wolle, der unabhängig sei und "gewillt ist, mir zu sagen, wenn ich falsch liege".
Nach einer Umfrage der "Washington Post" schmilzt derweil Obamas Vorsprung in wichtigen Bundesstaaten wie Michigan, Minnesota und Wisconsin. Neues Befragungen zeigten, dass das Rennen dort wieder enger geworden sei. In Colorado liege der Republikaner John McCain aktuell sogar mit 45 zu 44 Prozent knapp vor Obama. Im Juni hatte der Demokrat dort noch deutlich mit 49 zu 44 Prozent geführt. "Die Obama-Blase ist noch nicht geplatzt, aber sie verliert ein wenig an Luft", zitiert das Blatt Peter Brown, den stellvertretenden Direktor des Umfrageinstitutes der Quinnipiac University nahe New York.
als/dpa
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