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03.03.2009
 

Nahost-Konflikt

Iran will Israel an den Pranger stellen

Wenn Iran zu internationalen Konferenzen einlädt, dann geht es dabei nicht unbedingt diplomatisch zu. Jetzt will die Regierung in Teheran angebliche Kriegsverbrechen Israels zum Thema machen. Bei der letzten Palästina-Konferenz hatte Präsident Ahmadinedschad den Holocaust bezweifelt.

Teheran - An der Konferenz, die am Mittwoch beginnt, sollen Vertreter islamischer aber auch nicht-islamischer Staaten teilnehmen, berichtete die Nachrichtenagentur Fars am Dienstag.

Irans Präsident Ahmadinedschad: Den Holocaust in Zweifel gezogen
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AP

Irans Präsident Ahmadinedschad: Den Holocaust in Zweifel gezogen

Nähere Einzelheiten wurden zunächst nicht bekanntgegeben. Die Konferenz wird als Unterstützung für die radikal-islamische Hamas im Gazastreifen gewertet.

Vor wenigen Tagen hatte Iran erklärt, er habe internationale Haftbefehle für führende Politiker Israels bei Interpol beantragt. Die internationale Polizeiorganisation bestritt jedoch, ein entsprechendes Gesuch erhalten zu haben.

Bereits 2006 hatte Irans Präsident Mahmud Ahmadinedschad zu einer Palästina-Konferenz in Teheran eingeladen, bei der finanzielle Unterstützung für die Hamas zusammengetragen worden war. Auf der Konferenz hatte er unter anderem den Holocaust in Zweifel gezogen.

sac/dpa

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