Tel Aviv - Bei der Aktion der israelischen Luftwaffe sollen 39 Menschen aus Sudan, Eritrea und Äthiopien ums Leben gekommen sein. Das berichtete der US-Fernsehsender CBS am Donnerstag unter Berufung auf US-Regierungskreise. Die 17 Lastwagen seien explodiert.
Der Vorfall soll sich rund 1200 Kilometer von Israel entfernt in einem Wüstenstreifen in der Nähe der nordsudanesischen Stadt Port Sudan ereignet haben. Während dieser Zeit waren israelische Truppen in einer Militäroperation tief in den Gaza-Streifen vorgestoßen. Die israelische Armee wollte den Bericht weder bestätigen noch dementieren. Nach den Worten eines Sprechers werden derartige Berichte generell nicht kommentiert.
Die israelische Armee hatte auch unmittelbar nach einem Luftangriff auf Syrien vom 6. September 2007, für den die israelische Luftwaffe verantwortlich gemacht wurde, Stillschweigen bewahrt. Israel gab auch keinen Kommentar nach dem Autobomben-Anschlag auf den Militärchef der pro-iranischen Hisbollah-Miliz im Libanon, Imad Mughnija, ab. Israel wurde jedoch für den Anschlag vom 12. Februar 2007 in Damaskus verantwortlich gemacht.
wit/dpa
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