+++ Protestierende provozieren Polizisten +++
[13.52 Uhr] In London fliegen die ersten Gegenstände auf die Polizei. Demonstranten stehen Polizeiketten gegenüber und provozieren die Beamten. Es gibt kleinere Handgemenge. Die Polizei reagiert gelassen.
+++ Kleine Rangeleien der Demonstranten mit der Polizei +++
[13.43 Uhr] Vereinzelt gibt es Rangeleien zwischen Polizei und den protestierenden Menschen. Fernsehbilder zeigen eine Gruppe von britischen Polizisten, die von Demonstranten umringt und abgedrängt werden. Die Ordnungshüter treten den geordneten Rückzug an.
+++ Polizei meldet Festnahme von acht Demonstranten +++
[13.32 Uhr] Die BBC berichtet unter Berufung auf die Polizei, Scotland Yard habe insgesamt acht Demonstranten festgenommen. Sie hatten den Angaben zufolge Polizeiuniformen bei sich.
+++ BBC kritisiert Polizei wegen Namenswahl für den Großeinsatz +++
[13.17 Uhr] Die Anzahl der Einsatzkräfte liegt laut BBC inzwischen bei 10.000. Der Titel der Operation lautet demnach "Glencoe" - diesen Namen verbinden viele Briten dem Sender zufolge mit einem Massaker aus dem 17. Jahrhundert. "Eine ziemlich fragwürdige Entscheidung", schreibt die BBC im Liveticker auf ihrer Web-Seite. Eine Stellungnahme der Polizei dazu gibt es bislang nicht.
+++ Banker tarnen sich mit unauffälliger Kleidung +++
[13.06 Uhr] Einige Banker sind zu Hause geblieben, doch viele, die zur Arbeit gekommen sind, tragen weder Anzug noch Krawatte. Aus Angst vor Übergriffen haben etliche stattdessen unauffällige Kleidung angezogen, T-Shirt, Jacke und Jeans etwa, und sich das Mittagessen mitgebracht, um nicht auswärts essen zu müssen.
+++ Sicherheitskräfte in Alarmbereitschaft +++
[13.02 Uhr] Die Londoner Polizei hat das größte Aufgebot seit 15 Jahren mobilisiert. "Dies hier ist der größte, herausforderndste und schwierigsten Einsätze, die wir je durchgeführt haben", sagt ein Polizeisprecher. In den Seitenstraßen der Innenstadt stehen Transporter voller Einsatzkräfte, über dem Gebiet kreist ein Hubschrauber.
+++ Polizei drängt Demonstranten zurück +++
[12.58 Uhr] Vor dem Bankgebäude im Londoner Finanzviertel kommt es zu erneuten Rangeleien. Die Polizei drängt Hunderte Demonstranten zurück, die versuchen, ins Gebäude einzudringen. Sie rufen immer wieder "Stürmt die Bank!" und "Schande über euch". Die Lage beruhigt sich aber wieder.
+++ "Apokalyptische Reiter" treffen am Bankgebäude zusammen +++
[12.55 Uhr] Der Sternmarsch aus vier Richtungen ist an der Bank of England angekommen. Jeder Demonstrationszug führt symbolisch einen der vier biblischen Reiter der Apokalypse mit sich. Alle vier Pferdefiguren sind nun eingetroffen.
+++ Menschenmenge sammelt sich vor der Bank of England +++
[12.43 Uhr] Immer mehr Demonstranten strömen zur Bank of England. Nach Angaben der Organisatoren protestieren sie gegen Krieg, Umweltzerstörung und Finanzverbrechen. Die BBC berichtet, einige aus der Menge riefen "Stürmt die Banken!", sie sind von Kamerateams und Fotografen umringt.
+++ Demonstranten beschimpfen Banker von der Straße aus +++
[12.34 Uhr] Eine Reporterin des britischen Fernsehsenders Sky News berichtet per Twitter von einem Demonstrationszug aus dem Londoner Bankenviertel. "Schämt euch", rufen demnach die Protestierenden zu den Mitarbeitern der Bank of England, die von ihren Bürofenstern aus das Geschehen beobachten.
+++ Vereinzelte Rangeleien zwischen Polizei und Autonomen +++
[12.29 Uhr] Einzelne Autonome geraten beim Marsch durch Londons Bankenviertel in Handgemenge mit der Polizei. Aus dem Demonstrationszug sind Pfiffe zu hören. Es bleibt aber insgesamt friedlich.
+++ Demonstrationen beginnen friedlich +++
[12.23 Uhr] Auf Fernsehbildern sind friedliche Demonstranten zu sehen, die durch die Straßen Londons ziehen. Etliche haben Transparente und Schilder dabei. Singen ist zu hören, im Hintergrund Sirenen. Polizisten mit leuchtend gelben Jacken stehen am Rand.
+++ Tausende G-20-Gegner versammeln sich in London +++
[12.10 Uhr] Mehrere tausend Demonstranten versammeln sich in London. Mit Sprüchen wie "Bestraft die Plünderer" machen sich die Protestierenden auf den Weg ins Bankenviertel. Die Innenstadt ist das Zentrum der Aktionen an diesem Tag. An U-Bahn-Stationen treffen die Demonstranten auf eine außerordentliche Polizeipräsenz.
Von dort gehen die Märsche in Richtung der Englischen Notenbank. Die BBC berichtet, dass sechs Demonstranten festgenommen und in einem gepanzerten Fahrzeug weggebracht wurden. Ein Sprecher von Scotland Yard konnte dazu zunächst keine näheren Angaben machen.
Die Polizei ist mit 5000 Beamten im Einsatz und befürchtet, dass Anarchisten friedliche Proteste stören. Banken und Geschäfte sind schon an den Vortagen verbarrikadiert worden. Viele Mitarbeiter sind erst gar nicht ins Büro gekommen.
ffr/dpa/AP/Reuters
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