Washington - Über 30 Jahre saß Arlen Specter für die Republikaner im US-Kongress. Jetzt schließt sich der 79-jährige einflussreiche Senator aus Pennsylvania der Gegenseite an: Er wechselt zu den Demokraten.
Arlen Specter (r., mit Vizepräsident Joe Biden): Von den Republikanern zu den Demokraten
"Sie haben unsere volle Unterstützung... wir sind froh, dass Sie bei uns sind", sagte Präsident Obama nach Angaben des US-Senders CNN am Dienstagmorgen in einem ersten kurzen Telefongespräch mit Specter.
Obama profitiert enorm von Specters Wechsel. Die Demokraten, Partei des Präsidenten, haben künftig 59 von 100 Sitzen im Senat. Um das berüchtigte Filibuster zu verhindern, mit dem die Republikaner Projekte im Kongress blockieren können, fehlt damit nur noch eine Stimme: 60 Senatoren sind dafür nötig. Und auch dieser 60. Senator könnte schon bald gekürt werden. Im US-Bundesstaat Minnesota steht der Demokrat Al Franken kurz vor dem endgültigen Wahlsieg. Der frühere Comedy-Star streitet seit der Abstimmung im November mit dem Republikaner Norm Coleman vor Gericht über das Ergebnis; die beiden liegen nur wenige Stimmen auseinander. Eine Entscheidung zugunsten Frankens in der Auseinandersetzung zeichnet sich ab.
Durch das Filibuster (mehr auf SPIEGEL WISSEN...) lassen sich Debatten im Senat theoretisch endlos hinziehen und Abstimmungen letztendlich verhindern. Für die Republikaner bedeutete das faktisch ein Vetorecht im Kongress. Besonders bei Obamas Prestigeprojekten wie der Gesundheitsreform, der Klima- und der Energiepolitik waren solche Störmanöver zu befürchten.
Specters erneute Senatskandidatur 2010 für die Republikaner war in seinem Heimatstaat ernsthaft gefährdet, weil er sich erst gegen die innerparteiliche Konkurrenz eines eher rechtsgerichteten Politikers hätte durchsetzen müssen. Das hatte schon in den vergangenen Woche reichlich Gerüchte über einen möglichen Schwenk des Politikers aufkommen lassen.
als/AP/Reuters/dpa
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Der Punkt ist, dass Israel kein Hamastan an seiner West- und seiner Ostgrenze unmittelbar neben Jerusalem und Tel Aviv zulassen muss und zulassen wird. Und solange die Mehrheitsfraktion der Palästinenser zu den Zielen ihrer [...] mehr...
Der Unterschied besteht darin, dass Sie israelisches Unrecht relativieren unter Hinweis auf einen Unrechtsartikel bei Hamas. Hamas moechte zwar, aber ist da zum Glueck ziemlich limitiert. Das israelische Unrecht aber [...] mehr...
Das ist ja auch durchaus verständlich angesichts kontinuierlicher Raketenangriffe auf israelische Städte und Dörfer Der Punkt ist: Vertreiben ist nicht gleich Umbringen und die Hamas ist die Mehrheitsfraktion, während Rabbi [...] mehr...
dass den Palaestiensern laut internationalem Recht 100% des Gebiets zustehen. Sie wissen auch, weshalb Sie grosszuegigerweise darueber hinweggehen, dass bei den 3% Ost-Jerusalem nicht inbegriffen ist, weil es so nach so [...] mehr...
Obamas Fehler war die Fixierung auf die Siedlungsfrage. Entscheidend ist nur die Frage der Grenzen, denn die von Israel beanspruchten Siedlungen machen nur 3% des Westjordanlandes aus. Wenn die Frage der Grenze gelöst ist, ist [...] mehr...
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