São Paulo - "Ich habe keinen Zweifel daran, dass wir eine größere Tragödie abgewendet haben", sagte Polizeisprecher Paulo César Jardim nach der Razzia. Die Beamten haben seinen Angaben zufolge einen Anschlag von mutmaßlichen Neonazis auf mindestens zwei Synagogen in Porto Alegre im Süden des Landes vereitelt. 14 Männer wurden vorübergehend festgenommen. Nazi-Literatur, Messer und drei Sprengsätze seien beschlagnahmt worden, erklärte der Polizeisprecher.
Die Gruppe, die sich selbst "Neuland" nennt, wurde nach Polizeiangaben 2002 von Brasilianern und einigen Ausländern gegründet. Ihr gehörten mindestens 50 gut organisierte Personen an, die Juden und Schwule ins Visier genommen hätten. Es werde geprüft, ob die Gruppe Verbindungen ins Ausland habe.
sac/AP
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