Wärter in Guantanamo: Es wird weiter misshandelt
Dennoch musste er noch ein halbes Jahr in Guantanamo bleiben und trat deshalb in einen Hungerstreik. Bei der Zwangsernährung sei er misshandelt worden, berichtete er dem SPIEGEL.
Robert Kirsch, ein renommierter Anwalt aus Boston, erzählte, sein Mandant sei in eine Zelle gesperrt worden, "die auf zehn Grad Celsius heruntergekühlt war, seine Matratze stank nach Fäkalien, Essensresten und Erbrochenem".
Eine Delegation des Pentagon, die sich ein Bild über die Verhältnisse in Guantanamo verschaffte, berichtete ebenfalls von Übergriffen einer Sondereinheit des Wachpersonals.
US-Präsident Barack Obama hatte angeordnet, dass bei künftigen Prozessen keine Aussagen mehr zugelassen werden, die unter Folter oder nach demütigenden Maßnahmen gemacht wurden.
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