Rabat - Das Justizministerium in Rabat zählt zu den 25.000 Begnadigten auch 659 Ausländer, die in Marokko wegen verschiedener Delikte Haftstrafen verbüßten.
König Mohammed VI. erließ rund 16.000 Häftlingen ihre Strafen. Für knapp 9000 Gefangene reduzierte er die Dauer der Haftstrafen. Zudem ordnete der König die Umwandlung von 32 Todesurteilen in lebenslange Haftstrafen an.
Todesurteile werden in Marokko seit mehreren Jahren nicht mehr vollstreckt. Mohammed VI. war vor zehn Jahren nach dem Tod seines Vaters Hassan II. zum König gekrönt worden.
sda/dpa
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