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09.09.2009
 

Amerika-Bild in Europa

Liebe ja, Zustimmung na ja

Von Gregor Peter Schmitz, Washington

US-Präsident Barack Obama: Rasante Ansehensverbesserung Amerikas in EuropaZur Großansicht
AP

US-Präsident Barack Obama: Rasante Ansehensverbesserung Amerikas in Europa

Barack Obama hat das Ansehen Amerikas poliert. Der neuen Transatlantik-Studie zufolge bewerten bis zu 90 Prozent der Europäer den US-Präsidenten und seine Arbeit positiv. Doch bei der Außenpolitik dominiert Skepsis - vor allem beim Thema Afghanistan.

Die Unterstützung in Europa für Barack Obama hält auch mehr als ein halbes Jahr nach seinem Amtsantritt an. Dies geht aus der Umfrage "Transatlantic Trends" hervor. Danach sehen 92 Prozent der Deutschen die Arbeit des US-Präsidenten positiv, ähnliche Werte sind aus Frankreich, Portugal oder Italien zu melden. Dies bedeutet einen dramatischen Anstieg gegenüber lediglich 19 Prozent europaweiter Zustimmung für Präsident George W. Bush voriges Jahr. Auch denken deutlich mehr Befragte in Europa wie in Amerika, dass sich die Beziehung zwischen den Partnern auf beiden Seiten des Atlantiks seit dem Einzug Obamas ins Weiße Haus verbessert hat.

Die Befragung "Transatlantic Trends" wird jedes Jahr vom German Marshall Fund (GMF) in Washington und der italienischen Compagnia di San Paolo durchgeführt. Sie gilt als wichtiger Gradmesser im transatlantischen Verhältnis. In diesem Jahr wurden Bürger in den USA und zwölf europäischen Ländern um ihre Meinung gebeten.

Die Umfrageergebnisse decken sich mit den Resultaten vergleichbarer Studien etwa des Pew Research Center, die eine rasante Ansehensverbesserung Amerikas in Europa diagnostizierten. Auch in der Transatlantic-Trends-Befragung vor einem Jahr hatte eine große Zahl Europäer schon angegeben, sie erhofften sich vom Wahlsieg des Demokraten einen Neuanfang im transatlantischen Verhältnis.

"Wir erleben eine bemerkenswert positive Verschiebung im transatlantischen Verhältnis", sagt Craig Kennedy, Präsident des GMF. Allerdings ist die neue Amerika-Begeisterung in Osteuropa weit weniger ausgeprägt. Auch in der Türkei hält sich die Euphorie mit nur 50 Prozent Unterstützung für Obama in Grenzen, was allerdings einen massiven Anstieg gegenüber lediglich acht Prozent Sympathie für Bush im vergangenen Jahr darstellt.

Sympathie für Obama - aber Zweifel an außenpolitischen Konzepten

Außerdem bedeuten die Sympathiebekundungen für den neuen Präsidenten nicht unbedingt Zustimmung zu Obamas außenpolitischen Konzepten. Fast zwei Drittel der Europäer äußern sich skeptisch über die Aussichten, ein stabiles Afghanistan zu schaffen, während die Mehrheit der Amerikaner daran noch glaubt. In allen Umfrage-Ländern außer den Vereinigten Staaten wollen die Bürger mehrheitlich ihre Truppen in Afghanistan entweder reduzieren oder ganz abziehen. Diese Debatte dürfte angesichts der Kontroversen um Nato-Luftschläge in Afghanistan und der Erfolgsaussichten der Mission das transatlantische Verhältnis in der nahen Zukunft bestimmen.

Ausgeprägt sind die Differenzen zwischen Europa und Amerika auch beim Umgang mit Iran und dessen Nuklearprogramm. Das Weiße Haus hat der Regierung in Teheran eine Frist bis zum 30. September für die Aufnahme von Verhandlungen gesetzt. Die Mehrheit der Europäer würde danach zwar diplomatischen Druck auf Iran befürworten, aber einen Militäreinsatz ausschließen. Die Amerikaner wollen diese Möglichkeit hingegen zumindest offenhalten.

In der Finanzkrise wünscht sich eine Mehrzahl der Europäer amerikanische Führungsstärke bei der Bewältigung der Krise. Die US-Befragten hingegen scheinen egoistischer zu werden. Fast 70 Prozent sagen, ihre Regierung solle sich vor allem auf die Krise daheim konzentrieren. Ebenso viele unterstützen Politik-Vorgaben, die den Kauf amerikanischer Waren fördern. Freilich: Für abgeschottete Märkte spricht sich in Europa und Amerika nur jeder sechste Befragte aus.

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27.10.2009 von Gandhi: Sie koennen gar nicht wissen,

welche Toene im Hause Bergmann gehoert worden sind. Es sollte aber auch Ihnen bewusst sein, dass nicht alle Deutschen Nazis oder nazifreundlich waren. Diese Anfeindungen sind nicht nur ungehoerig, sie sind schlechter Stil, [...] mehr...

26.10.2009 von Michael Schnarch:

Dem heutigen Iran sind nur solche Leute verbunden, denen der iarnische Präsident aus der tiefsten Seerle spricht http://www.youtube.com/watch?v=ykd-syzZ4ZY http://www.youtube.com/watch?v=FckLO8HcNyo Da hört man Töne, [...] mehr...

26.10.2009 von molodyjez:

Ich kann daran nichts Schlimmes erkennen. mehr...

26.10.2009 von lupenrein:

Umgekehrt. Es wird ihr etwas mitgeteilt ! mehr...

26.10.2009 von Gandhi: Das habe ich doch in aehnlicher Form

nicht zum ersten Mal gelesen. Anscheinend hat der Gerd da seine Universalreplik. Er scheint auch das erste Amendment sehr gut zu kennen, so gut, dass er meint, der Praesident muesse jede Halluzination von Faux akzeptieren. [...] mehr...

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