Kunduz - Die Bundeswehr-Truppe in Afghanistan ist mit Panzerfäusten und Sturmgewehren angegriffen worden. Bei den Gefechten nahe der nordafghanischen Stadt Kunduz wurde am Mittwoch ein deutscher Soldat schwer verwundet. Er habe Kopfverletzungen erlitten, hieß es in Militärkreisen. Der Mann sei inzwischen im Lazarett am Stützpunkt Masar-i-Scharif und werde wahrscheinlich nach Deutschland ausgeflogen. Sieben weitere Soldaten seien nach bisherigen Erkenntnissen leicht verwundet worden. Zuerst hatte es geheißen, acht weitere Mitglieder der Truppe seien leicht verwundet worden.
Die Deutschen seien auf einer Patrouille etwa zwölf Kilometer südlich des Feldlagers in Kunduz attackiert worden. Sie hätten sich daraufhin ein etwa 40-minütiges Gefecht mit den Aufständischen geliefert.
Auch Soldaten der deutschen Schnellen Eingreiftruppe wurden demnach als Verstärkung eingesetzt. Luftunterstützung sei angefordert worden, aber nach bisherigen Erkenntnissen nicht zum Einsatz gekommen. Der Angriff habe sich gegen 7 Uhr deutscher Zeit ereignet.
Anfang September hatte ein von der Bundeswehr angeforderter Luftangriff nahe Kunduz auf zwei von den Taliban entführte Tanklaster für Aufruhr gesorgt, bei dem Dutzende Menschen ums Leben kamen. Nach Angaben der afghanischen Untersuchungskommission wurden dabei 30 Zivilisten getötet und neun verletzt. Außerdem seien 69 Taliban-Kämpfer umgekommen und elf verletzt worden. Die Nato untersucht den Vorfall noch.
als/ddp/Reuters/dpa
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Ist sie auch! Und es gut, dass Guttenberg diese Meinung weiter vertritt. Entweder man zieht sofort die deutschen Soldaten ab - es sind keine Pfadfinder, die dort ein kleines Abenteuer suchen - und beendet den Krieg, der ja [...] mehr...
Wie lange waren die Russen dort? Und vorher die Briten? Wo zig-tausend Soldaten mit Waffen gegen eine Untergrundbewegung, ist das auf diplomatendeutsch kein Krieg? Da sind unsere Jungs also beim Brötchenschmieren verunglückt? [...] mehr...
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