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05.10.2009
 

Einsatz in Afghanistan

Deutscher Soldat stirbt an Spätfolgen eines Attentats

Zerstörtes Bundeswehrfahrzeug in Kunduz (Archivbild): Fallschirmjäger stirbt an SpätfolgenZur Großansicht
AP

Zerstörtes Bundeswehrfahrzeug in Kunduz (Archivbild): Fallschirmjäger stirbt an Spätfolgen

Ein Bundeswehrsoldat ist an den Folgen eines Selbstmordanschlags in Afghanistan gestorben. Der 24-jährige Fallschirmjäger wurde bei einem Attentat im August 2008 bei Kunduz schwer verwundet - nun erlag er seinen Verletzungen.

Kunduz - Tod nach über einem Jahr in Behandlung: Ein Bundeswehrsoldat ist an den Spätfolgen eines Selbstmord-Attentats in Afghanistan gestorben. Das teilte ein Sprecher des Verteidigungsministeriums am Montag in Berlin mit. Der Soldat, ein 24-jähriger Fallschirmjäger, war am 6. August 2008 bei einem Selbstmordanschlag der Taliban schwer verletzt worden. Diese lange Zeit zwischen Anschlag und Tod des Soldaten zeige, dass dieser Einsatz "sehr gefährlich" sei, hob der Sprecher hervor.

Ein Motorradfahrer hatte sich am Nachmittag des Sommertages einer deutschen Patrouille genähert und dann seine Sprengladung gezündet. Damals hatte die Bundeswehr mitgeteilt, drei Soldaten seien verletzt worden, zwei davon schwer. Sie waren umgehend per Helikopter gerettet und nach einer Erstversorgung nach Deutschland geflogen worden.

Der Anschlag ereignete sich rund 35 Kilometer südlich vom Bundeswehrstützpunkt im nordafghanischen Kunduz. Offenbar waren die Soldaten, die einem liegengebliebenen Fahrzeug helfen wollten, von den Taliban in eine Falle gelockt worden.

mgb/amz/dpa/AP

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Die neuesten Beiträge:
02.11.2009 von lupenrein:

Die FAZ schreibt heute, dass Karzai sogar nur auf westlichen Druck zum Sieger eklärt wurde. Das ist noch die Steigerung von 'wahrer Demokratie'. mehr...

02.11.2009 von reinhard_m: Einfach vorbildlich - Der Westen zeigt wie's geht

Das ist wahre Demokratie. Dafür opfern wir gerne unser Geld und das Leben unserer Soldaten. Diese Art von gelebter Demokratie wird sicher auch noch den letzten Afghanen von der guten Sache überzeugen. mehr...

02.11.2009 von lupenrein:

Karzai ist jetzt auch von den USA als rechtmäßiger Präsident anerkannt. Wem soll man da gratulieren , den USA oder Karzai ? Eine filmreife Komödie. mehr...

02.11.2009 von Michael Schnarch:

Na und? Es sind Blätter mit Kleinstauflagen, das erstere sogar antizionistisch. Wenn deren Leser das so wollen, warum nicht? mehr...

02.11.2009 von raka:

Nach meiner Erinnerung hat der Westen die damalige Regierung von Afghanistan (Taliban) nach einem Ultimatum aus dem Amt gebombt. Also war das eine Kriegshandlung zwischen zwei Staaten (obwohl faktisch sehr einseitig zu Lasten [...] mehr...

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Die Positionen der Parteien zum Afghanistan-Einsatz

CDU/CSU: Abzugsdatum offen lassen

Die Union will die Gefahr bannen, dass "Instabilität und Terror" von Afghanistan aus auch auf Deutschland ausstrahlen. Mit Blick auf den deutschen Einsatz betont die Union, dass militärische Sicherheit und ziviler Aufbau voneinander abhängig seien. "Ohne Sicherheitspräsenz ist kein Wiederaufbau, ohne Erfolge beim Wiederaufbau keine Reduzierung der Sicherheitspräsenz möglich." CDU und CSU wollen den Afghanistan-Einsatz zeitlich nicht konkret begrenzen. Sie machen vielmehr "tragfähige staatliche Strukturen" zur Voraussetzung für eine "spätere Reduzierung und schließlich zur Beendigung" des militärischen Engagements. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) forderte im September 2009 aber eine deutliche Verbesserung der Lage bis zum Jahr 2014.

SPD: In zehn Schritten zum Abzug

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