Tokio - Ein einflussreicher Politiker der japanischen Regierungspartei hat das Christentum als eine "ausschließende" Religion kritisiert, deren Einfluss sich lähmend auf die westliche Gesellschaft auswirke. "Das Christentum und der Islam sind beide ausschließend", sagte der Generalsekretär der Demokratischen Partei, Ichiro Ozawa, beim Besuch eines buddhistischen Tempels in der Präfektur Wakayama. Der Buddhismus lehre die Menschen, im Einklang mit der Natur zu leben, sagte Ozawa. Er sei damit die Grundlage für Denken und Lebensstil der Japaner.
Ozawa galt als aussichtsreichster Kandidat für das Amt des Premierministers, bis ein Bilanzskandal ihn vor den Wahlen im August in Bedrängnis brachte.
anr/AP
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