Mittwoch, 10. Februar 2010

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Aung San Suu Kyi

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16.11.2009
 

Burma

Suu Kyi will mit Junta-Chef reden

Dissidentin Suu Kyi: Direkte Gespräche mit dem Junta-Chef?
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AP

Dissidentin Suu Kyi: Direkte Gespräche mit dem Junta-Chef?

Die Schikane der Junta gegen sie dauern seit Jahren an - jetzt will Friedensnobelpreisträgerin Suu Kyi sich dennoch mit Vertretern von Burmas Militärführung treffen. Sie will mit dem Junta-Chef über die Zukunft des Landes sprechen.

Rangun - Aung San Suu Kyi schlug Junta-Chef Than Shwe in einem Brief direkte Gespräche vor, verlautete am Montag aus Oppositionskreisen. Ihre Partei NLD hatte den Brief vergangene Woche erwähnt, ohne Einzelheiten daraus zu nennen. Die Partei hatte für diesen Dienstag eine "wichtige und positive Botschaft" Suu Kyis angekündigt.

In die seit Jahren festgefahrene Situation um Suu Kyi war in den vergangenen Wochen Bewegung gekommen: Die USA haben die Ächtung des Regimes aufgegeben und suchen den politischen Dialog, um die Demokratisierung voranzubringen. Zudem hat die unter Hausarrest stehende Oppositionsführerin Suu Kyi Than Shwe angeboten, sich für eine Aufhebung der Sanktionen gegen ihr Land einzusetzen. Daraufhin durfte sie sich Anfang November einmal mit US-Diplomaten treffen.

Unterdessen traf US-Präsident Barack Obama BurmasMinisterpräsidenten General Thein Sein am Sonntag in Singapur im Rahmen einer Begegnung mit den zehn Staats- und Regierungschefs der Südostasiatischen Staatengemeinschaft Asean. Obama verlangte im Beisein Thein Seins erneut die Freilassung von Suu Kyi und der anderen rund 2000 politischen Gefangenen.

Suu Kyi hat 14 der vergangenen 20 Jahre unter Hausarrest verbracht. Die Strafe wurde erst im August unter fadenscheinigen Gründen um 18 Monate verlängert. Ihre Partei hatte die Wahlen 1990 gewonnen, doch ignorierte die Junta das Ergebnis.

Suu Kyi erhielt 1991 den Friedensnobelpreis. Die Junta hat für nächstes Jahr Neuwahlen in Aussicht gestellt. Suu Kyi dürfte nach der Verfassung selbst bei einer Freilassung aus dem Hausarrest nicht kandidieren, weil sie mit einem Ausländer verheiratet war.

anr/dpa

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