Rom - Zweifelhafte Ehre für Silvio Berlusconi: Die italienische Ausgabe des Musikmagazins "Rolling Stone" hat den italienischen Regierungschef zum "Rockstar des Jahres 2009" ernannt. Der 73-jährige Ministerpräsident mit dem Faible für schöne Frauen habe die Redaktion mit seinem Lebensstil überzeugt, gab die Zeitschrift am Montag in einer Pressemitteilung bekannt.
"Rod Stewart, Brian Jones, Keith Richards sind nur Dreck im Vergleich zum Cavaliere", heißt es zur Begründung. Und auch das Anwesen "Neverland" des kürzlich gestorbenen "King of Pop" Michael Jackson könne mit der sardischen Luxusvilla "Certosa" des Italieners nicht mithalten.
Man wolle mit der Wahl kein politisches Urteil abgeben, sondern "der unnachahmlichen Lebensart Berlusconis, seiner Lebenswut" Rechnung tragen. So sei der Italiener mit seinem Lifestyle in diesem Jahr zu einem internationalen Star geworden.
Der geliftete Medienmogul und Ministerpräsident hatte 2009 vor allem durch angebliche amouröse Affären mit minderjährigen TV-Sternchen und Sex-Partys im Regierungspalast von sich Reden gemacht. Sein ungeklärtes Verhältnis zu der heute 18-jährigen neapolitanischen Schülerin Noemi Letizia beschäftigte die internationale Presse über Monate.
als/dpa
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Endlich mal einer der nicht alles nachplappert was die ausländischen Medien über Berlusconi schreiben. Die meisten wissen nähmlich gar nicht dass in Italien ein Medienkrieg zwischen Murcoch und Berlusconi herscht. Murdoch [...] mehr...
Wenn sich ein Herr B. auf Kosten seiner Partei und die seiner Alliierten die "Demonstranten" nach Rom, in 3000 Bussen, Fährenm und Charterflügen herankarren läßt, ist das ein Zeichen von politischer Schwäche. Seine [...] mehr...
Eine Mio? Wer sagt das? Sie? Silvo Berlusconi ad personam? Wenn man einen Vergleich der Bilder zieht, als auf dem gleichen Platz nach Angaben 650.000 Demonstranten waren und die Aufnahmen von gestern, kann man eindeutig sehen, [...] mehr...
solange wir uns einen westerwelle leisten, sollten wir mit solchen äusserungen zurückhaltender sein. so einen riesenunterschied sehe ich da nicht. mehr...
Was wissen wir denn schon tatsächlich? Bis auf diejenigen, die sich tatsächlich vor Ort informieren können, sind wir doch für gewöhnlich auf das angewiesen, was uns die im wesentlichen gleichgeschalteten hiesigen Medien als wahr [...] mehr...
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