Mittwoch, 10. Februar 2010

Politik



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23.11.2009
 

Afghanistan

Extremisten nehmen Bundeswehr unter Feuer

Angriff auf deutsche Soldaten in Afghanistan: Ein Bundeswehr-Team wurde bei Kunduz beschossen. Es wurde bei der Attacke der Extremisten aber niemand verletzt.

Kunduz - Die Bundeswehr in Nordafghanistan ist am Montag mehrfach unter Beschuss geraten. Im Raum Kunduz wurde ein Team aus deutschen Soldaten und afghanischen Polizisten angegriffen. Wie das Einsatzführungskommando am Montag mitteilte, wurde gegen 13.10 Uhr Ortszeit Luftnahunterstützung angefordert. Dabei wurde mindestens eine Bombe abgeworfen.

Informationen über eigene Verluste oder Sachschäden lagen zunächst nicht vor. Zwei afghanische Polizisten waren bei den Gefechten verwundet worden.

Erst am Morgen hatten Aufständische im Raum Kunduz deutsche Soldaten attackiert. Gegen 9.20 Uhr Ortszeit waren Bundeswehrangehörige zehn Kilometer nordwestlich des regionalen Wiederaufbauteams (PRT) mit Panzerabwehrhandwaffen beschossen worden.

Das Mandat der Bundeswehr für die Beteiligung an der internationalen Afghanistan-Schutztruppe Isaf soll im Dezember um ein Jahr verlängert werden. Der Bundestag muss noch zustimmen. Derzeit sind rund 4500 deutsche Soldaten in Afghanistan.

als/dpa/ddp

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CDU/CSU: Abzugsdatum offen lassen

Die Union will die Gefahr bannen, dass "Instabilität und Terror" von Afghanistan aus auch auf Deutschland ausstrahlen. Mit Blick auf den deutschen Einsatz betont die Union, dass militärische Sicherheit und ziviler Aufbau voneinander abhängig seien. "Ohne Sicherheitspräsenz ist kein Wiederaufbau, ohne Erfolge beim Wiederaufbau keine Reduzierung der Sicherheitspräsenz möglich." CDU und CSU wollen den Afghanistan-Einsatz zeitlich nicht konkret begrenzen. Sie machen vielmehr "tragfähige staatliche Strukturen" zur Voraussetzung für eine "spätere Reduzierung und schließlich zur Beendigung" des militärischen Engagements. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) forderte im September 2009 aber eine deutliche Verbesserung der Lage bis zum Jahr 2014.

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