Wien - Bundesaußenminister Guido Westerwelle hält neue Sanktionen gegen Iran für möglich, sollte Teheran im Atomkonflikt nicht kooperieren. "Eine atomare Bewaffnung des Irans ist keine Option, die wir akzeptieren können", sagte Westerwelle am Mittwoch nach einem Treffen mit dem scheidenden Chef der Internationalen Atomenergiebehörde IAEA, Mohamed ElBaradei, in Wien. Wenn es "weiterhin keine Fortschritte durch Verhandlungen und Dialog" gebe, könnten weitere Strafmaßnahmen durch den Uno-Sicherheitsrat nicht ausgeschlossen werden.
Im Streit um das iranische Atomprogramm haben sich die fünf ständigen Mitglieder des Uno-Sicherheitsrats und Deutschland auf eine Resolution gegen Teheran verständigt. Darin solle Iran wegen der Verheimlichung seiner zweiten Uran-Anreicherungsanlage verurteilt werden, sagte ein westlicher Diplomat in Wien.
Westerwelle hofft auf eine breite Unterstützung für das Uno-Dokument bei dem Treffen der Internationalen Atomenergiebehörde IAEA, das am Donnerstag in Wien beginnt. Bei den Verhandlungen mit der internationalen Gemeinschaft über einen Atomkompromiss drängt Westerwelle Iran zu einer schnellen positiven Reaktion. "Wir sind zum Gespräch und zu einer Lösung im Dialog bereit, aber der Iran muss auch wissen, dass unsere Geduld nicht unendlich ist", sagte der Außenminister.
Es betreffe nicht nur Israel, sondern die gesamte Staatengemeinschaft, ob Iran nuklear aufrüste. Deutschland habe eine besondere Verantwortung gegenüber Israel, die "wir wahrnehmen", sagte Westerwelle kurz nach seiner Rückkehr aus Israel der österreichischen Nachrichtenagentur APA.
Der Westen beschuldigt die Islamische Republik, unter dem Deckmantel der zivilen Nutzung der Kernkraft an der Entwicklung von Atomwaffen zu arbeiten. Teheran bestreitet dies und beharrt darauf, dass sein Atomprogramm nur friedlichen Zwecken diene. Die IAEA hatte kürzlich Teheran vorgeschlagen, schwach angereichertes Uran nach Russland und Frankreich zu liefern, wo es weiter aufbereitet und dann an Iran zurückgeliefert werden sollte. Iran befürchtet jedoch, von den USA mit dem Vorschlag der Uran-Anreicherung im Ausland "hintergangen" zu werden. Der iranische Parlamentspräsident Ali Laridschani warf Washington im Atomstreit Irreführung vor.
lgr/AFP/AP/dpa
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Naja, so ganz genau weiß es ja halt niemand von uns, oder? Aber egal, wäre der Westen nicht froh, wenn die Truppen des A. keine A-Waffen hätten/wollten usw.? Geht es nicht darum??? Oder ist das nur der vorgeschobene Grund? [...] mehr...
Welches "Atomwaffenforschungsprogramm" wurde eingestellt? Das das es nie gegeben hat? mehr...
Die nachfolgend aufgeführten zwei Beiträge von Ihnen neusten Datums sind keine Fälschungen, nicht wahr? Zitat von Indogermane_HS Fakt ist: Neben den Christen, Juden, Hindus, Buddhisten und sunnitischen Moslems (siehe [...] mehr...
Auch angeblich "vertrauliche iranische Dokumente" lassen sich sehr gut fälschen... Man sollte (auch im eigenen Interesse) besser den 12 US-amerikanischen Geheimdiensten vertrauen, die in ihrem NIE [...] mehr...
... aber was folgt? Ein Angriff??? Auch nach 7 Jahren sollte man vielleicht noch ein wenig Geduld übrig haben und nun investieren! Wenn es nur den Ahmad erwischen würde (und seine engsten Helfershelfer) - okay, dann [...] mehr...
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