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29.11.2009
 

Nach Rüge

Iran stellt Zusammenarbeit mit Atombehörde in Frage

Irans Präsident Mahmud Ahmadinedschad: Drohung an die IAEAZur Großansicht
AFP

Irans Präsident Mahmud Ahmadinedschad: Drohung an die IAEA

Teheran droht mit Konsequenzen im Atomstreit: Die USA und ihre Verbündeten müssten die Politik von "Zuckerbrot und Peitsche" gegenüber Iran ändern - sonst werde das Land seine Zusammenarbeit mit der Internationalen Atomenergiebehörde verringern.

Teheran - Nach der Rüge durch die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) hat Iran mit Konsequenzen gedroht. Die iranische Regierung könnte die Zusammenarbeit mit der IAEA "ernsthaft" reduzieren, warnte Parlamentssprecher Ali Laridschani am Sonntag im Parlament in Teheran. Die USA und die anderen Mitglieder der sogenannten Sechsergruppe müssten ihre Einstellung zu Iran ändern. Durch ihre "veralteten Spielchen" und "lächerliche Zuckerbrot-und-Peitsche-Politik" würden sie keine weiteren Verhandlungen über das iranische Atomprogramm erreichen.

Die USA und ihre Verbündeten, insbesondere Israel, beschuldigen Iran, unter dem Deckmantel der zivilen Nutzung der Kernkraft an der Entwicklung von Atomwaffen zu arbeiten. Teheran bestreitet dies und beharrt darauf, dass sein Atomprogramm nur friedlichen Zwecken diene.

Der Gouverneursrat der IAEA hatte Iran für das Verhalten im Atomstreit verurteilt. In der Resolution wird Teheran aufgefordert, den Bau seiner zweiten Uran-Anreicherungsanlage nahe der Stadt Ghom "umgehend auszusetzen". Von den 35 Mitgliedern des Gouverneursrats stimmten 25 für die Resolution, auch China und Russland. Zuvor hatte Iran ein Angebot der IAEA zur Uran-Anreicherung im Ausland ausgeschlagen.

Der iranische Botschafter der IAEA, Ali Asghar Soltanieh, hatte bereits am Donnerstag damit gedroht, die Zusammenarbeit auf das Mindestmaß zu beschränken. Er wiederholte dies am Samstag und sagte, die Resolution der Atomenergiebehörde werde keine Auswirkungen auf das iranische Atomprogramm haben.

cte/AFP/dpa

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29.11.2009 von syramon:

Es reicht zu sehen, wie die Palästinenser in Ghettos leben, da täschen auch keine gefälschten Papiere und Photos drüber hinweg. mehr...

29.11.2009 von Michael Schnarch:

Warum will er dann *alle* Juden aus isarel deportieren? mehr...

29.11.2009 von mbockstette:

Das wäre dann das erste Mal, dass ich mich über eine "Öde" freuen würde und zwar sehr. mehr...

29.11.2009 von kosmopolitaner:

Unsinn? Zeigen Sie mir doch die Resolutionen, worin Saddam wegen Chemiewaffeneinsatz gegen den Iran und Kurden Konsequenzen zu fürchten hatte. Das wurde doch solange totgeschwiegen, bis es zum Himmel stank! mehr...

29.11.2009 von FaripiY:

jetzt sagen Sie aber nicht, den Iran nuklear einzuäschern. Denn solche Pläne existieren nämlich nicht. mehr...

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Der Uno-Sicherheitsrat hat in seiner Resolution 1696 vom 31. Juli 2006 Iran erstmals aufgefordert, die Anreicherung von Uran einzustellen; Teheran weigert sich unter Berufung auf den Atomwaffensperrvertrag.

Als Vermittler tritt seit einigen Jahren auch die "EU-Troika" auf, bestehend aus Frankreich, Großbritannien und Deutschland.

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