London - Iran hat hat laut "Times" bis zum Jahr 2007 an einem Test für eine wichtige Atombomben-Komponente gearbeitet. Unter Berufung auf ein vertrauliches iranisches Dokument beschrieb die Londoner Zeitung einen Vierjahresplan für den Test eines Neutronen-Initiators, der als Teil einer Atomwaffe eine Explosion auslösen könne. Das Gerät habe keinen zivilen Zweck gehabt. Geheimdienstinformationen über die Arbeit an dem Initiator seien auch der Internationalen Atomenergiebehörde IAEA übermittelt worden.
Sollte der Bericht der "Times" bestätigt werden, könnte das den Atomstreit mit der Islamischen Republik weiter anheizen. Mark Fitzpatrick vom Institut für Strategische Studien in London sagte der Nachrichtenagentur Reuters am Montag, die von der "Times" zitierten Dokumente deuteten sehr stark auf die Elemente einer Atomwaffe hin. "Die Folgen sind sehr ernst, denn das heißt, dass Iran dem Bau einer Atomwaffe näher kommt. Israel wird das nicht zulassen."
USA wollen Druck erhöhen
Inzwischen haben die USA deutlich gemacht, dass sie die Gangart gegenüber Iran verschärfen wollen. Außenministerin Hillary Clinton räumte ein, dass die bisherigen Bemühungen der Regierung von Präsident Barack Obama, die iranische Führung zum Einlenken zu bewegen, fruchtlos geblieben seien. Deshalb müsse der Druck erhöht werden, sagte Clinton am Montag in Washington.
Auch der israelische Verteidigungsminister Ehud Barak forderte bei einem Besuch in Wien eine harte Haltung gegenüber Iran. "Es braucht starke, neue Sanktionen", sagte er. Eine iranische Atombombe würde ein regionales Wettrüsten nach sich ziehen. Deswegen dürfe niemand eine Option ausschließen, sagte Barak am Montag in Bezug auf Militärschläge gegen die iranischen Atomanlagen.
China hat unterdessen nach Angaben eines ranghohen Beamten ein internationales Spitzentreffen zum weiteren Umgang mit dem iranischen Atomprogramm verhindert. Die fünf Uno-Sicherheitsratsmitglieder und Deutschland wollten am Freitag zusammenkommen, wie der Beamte aus einem der Teilnehmerländer am Montag in Wien sagte. China habe Terminschwierigkeiten angeführt. Nun werde es wohl eine Telefonkonferenz geben. Der Beamte wollte wegen der Vertraulichkeit der Information nicht namentlich genannt werden.
Der Uno-Sicherheitsrat hat wegen des Atomprogramms bereits in drei Runden Sanktionen gegen Iran verhängt. Da Teheran weiter nur bedingt mit der internationalen Gemeinschaft zusammenarbeitet, sollten bei dem Treffen offenbar weitere Strafmaßnahmen besprochen werden. China steht weiteren Sanktionen wegen der Abhängigkeit von iranischen Öl- und Gaslieferungen eher skeptisch gegenüber.
Der Westen wirft Iran vor, unter dem Deckmantel der Stromerzeugung an der Entwicklung von Atomwaffen zu arbeiten. Der Golfstaat bestreitet das. Israel sieht in einem atomar bewaffneten Iran eine Bedrohung seiner nationalen Sicherheit und hat einen Militärschlag gegen dessen Atomanlagen nicht ausgeschlossen.
ler/Reuters/AP
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Naja, so ganz genau weiß es ja halt niemand von uns, oder? Aber egal, wäre der Westen nicht froh, wenn die Truppen des A. keine A-Waffen hätten/wollten usw.? Geht es nicht darum??? Oder ist das nur der vorgeschobene Grund? [...] mehr...
Welches "Atomwaffenforschungsprogramm" wurde eingestellt? Das das es nie gegeben hat? mehr...
Die nachfolgend aufgeführten zwei Beiträge von Ihnen neusten Datums sind keine Fälschungen, nicht wahr? Zitat von Indogermane_HS Fakt ist: Neben den Christen, Juden, Hindus, Buddhisten und sunnitischen Moslems (siehe [...] mehr...
Auch angeblich "vertrauliche iranische Dokumente" lassen sich sehr gut fälschen... Man sollte (auch im eigenen Interesse) besser den 12 US-amerikanischen Geheimdiensten vertrauen, die in ihrem NIE [...] mehr...
... aber was folgt? Ein Angriff??? Auch nach 7 Jahren sollte man vielleicht noch ein wenig Geduld übrig haben und nun investieren! Wenn es nur den Ahmad erwischen würde (und seine engsten Helfershelfer) - okay, dann [...] mehr...
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