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18.12.2009
 

Proteste in Kopenhagen

1500 Menschen fordern Freilassung von Klima-Aktivisten

Proteste beim Weltklimagipfel in Kopenhagen: Rund 1500 Demonstranten haben gegen die weiter Inhaftierung von knapp 20 Aktivisten protestiert, die in den vergangenen Tagen festgenommen wurden. Für Samstag ist auch eine Kundgebung vor der dänischen Botschaft geplant.

Kopenhagen - Etwa 1500 Menschen haben am Freitagnachmittag in Kopenhagen für die Freilassung von 19 in den vergangenen Tagen festgenommenen Klima-Aktivisten demonstriert. Mit schwarzen Fahnen zogen die meist jungen Demonstranten bei eisigen Temperaturen durch die Stadt und riefen "Klima-Gerechtigkeit jetzt" und "Lasst die politischen Gefangenen frei". Der Demonstrationszug, zu dem die Organisation "Climate Justice Action" (CJA) aufgerufen hatte, wurde von zahlreichen Polizisten begleitet.

Die Aktivisten waren in den vergangenen Tagen am Rande des Uno-Klimagipfels aufgrund von Protesten oder unter dem Vorwurf von Aufrufen zu Gewalt oder Widerstand gegen die Staatsgewalt festgenommen worden. Unter ihnen war auch ein Deutscher, der CJA-Sprecher Tadzio Müller.

Für Samstag wurde auch eine Demonstration vor der dänischen Botschaft in Berlin angekündigt, um ebenfalls die Forderung nach Freilassung Müllers und seiner Mitgefangenen zu unterstreichen.

wit/AFP

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19.12.2009 von Dr. Sorglos: Was ist das Ergebnis?

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Der lange Weg zum Klimaschutz

1988

Das Umweltprogramm der Vereinten Nationen (Unep) und die Weltorganisation für Meteorologie (WMO) gründen den Weltklimarat (IPCC). Der IPCC selbst betreibt keine Wissenschaft, er sammelt stattdessen Daten zum Klimawandel und entwickelt Strategien zur Anpassung. Das Gremium hat bisher vier sogenannte Sachstandsberichte verfasst, der nächste ist für 2014 geplant. Der IPCC ist nicht direkt in das Klimasystem der Uno eingebunden, liefert aber den wissenschaftlichen Hintergrund für die Verhandlungen.

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