Washington - Ein Selbstmordattentäter hat im Osten Afghanistans acht US-Bürger mit in den Tod gerissen. Der Anschlag ereignete sich nach Angaben der US-Regierung in der Provinz Chost. Bei dem Angriff seien keine Soldaten verletzt worden, sagten übereinstimmend ein Regierungsvertreter und ein Sprecher der Isaf-Truppe.
Unterdessen ließ Präsident Hamid Karzai am Mittwoch einen Untersuchungsbericht zu einem Isaf-Einsatz im Osten des Landes veröffentlichen, wonach Soldaten der internationalen Schutztruppe am Wochenende zehn Zivilisten erschossen. Ein ranghoher Nato-Offizier wies die Darstellung zurück.
Laut dem Bericht einer von Karzai eingesetzten Untersuchungskommission trieben am vergangenen Samstag Soldaten der internationalen Truppen im Distrikt Narang in der Provinz Kunar zehn Zivilisten aus ihren Häusern und erschossen sie. Unter den zehn Todesopfern seien acht Schüler im Alter von 13 bis 17 Jahren. Karzai sprach den Angehörigen der getöteten Jugendlichen sein Beileid aus und versprach ihnen eine vollständige Untersuchung des Vorfalls.
Dagegen sagte ein ranghoher Isaf-Offizier, der anonym bleiben wollte, es habe keine zivilen Todesopfer gegeben. Alle Toten seien Männer "im Kampfesalter" gewesen. Bei dem Vorfall seien US-Elitesoldaten im Einsatz gewesen, aber keine Nato-Soldaten. Ein US-Soldat in Asadabad, der Hauptstadt von Kunar, sagte, keiner der Getöteten sei "unschuldig" gewesen. Die Gegner seien bewaffnet gewesen und hätten auf die ausländischen Soldaten geschossen. "Wir mussten uns verteidigen", sagte Hauptmann Joe Sanfilippo weiter.
Zunächst hatte ein Sprecher der Nato-Truppe Isaf gesagt, dass es zum fraglichen Zeitpunkt keine Einsätze in der Region an der Grenze zu Pakistan gegeben habe. Später erklärte ein anderer Isaf-Sprecher, es habe einen gemeinsamen Einsatz von afghanischer Armee und internationalen Truppen gegeben. Der Vorfall werde untersucht.
In Dschalalabad im Osten des Landes gingen hunderte Menschen auf die Straße, um gegen die Tötung der Zivilisten zu protestieren. Studenten blockierten mehrere Hauptstraßen, riefen Parolen wie "Tod Obama" und setzten ein Bild des US-Präsidenten Barack Obama und eine US-Flagge in Brand. In der Hauptstadt Kabul beteiligten sich rund 150 Menschen an anti-westlichen Protesten.
hen/otr/Reuters/AFP/dpa
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Das war mir klar. Nur, ich darf so was halt nur andeuten. Wenn ich das hier, vor einer offiziellen Bestätigung, also zB im schweizer Radio, im Klartext schreibe, dann wird das zensiert, so wie ohnedies jeder zweite meiner [...] mehr...
Sie sollten vielleicht lernen Meldungen zu unterscheiden die für den US Markt fabriziert werden, und solchen die für "Old Europe" gemacht werden... Meldungen und Halb-Wahrheiten, die für uns in ihrer Dummheit einfach [...] mehr...
gerade berichtet radio schweiz 3, von 8 cia agenten die da getötet wurden. mehr...
Ich weiss bei den tagtaeglichen Meldungen ueber Anschlaegen und Opfer(-zahlen), eigenseits wie fremdseits, und den stets und wechselseitig folgenden Beteuerungen diese Faelle "voll aufklaeren" zu wollen (wann, wo, wie?), [...] mehr...
Nur waren es halt keine Zivilisten sondern Mitarbeiter der CIA wie die BBC hier berichtet (http://news.bbc.co.uk/2/hi/south_asia/8435502.stm). Tja, was die denn da wohl so gemacht haben... mehr...
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