London - Peter Moore war über zwei Jahre in Geiselhaft, am Mittwoch erst war der 36-Jährige freigelassen worden. Nun berichtet die britische Zeitung "The Guardian", der Überfall auf fünf Briten im Irak im Jahr 2007 sei von den iranischen Revolutionsgarden geplant worden. Nach der Entführung in Bagdad seien die Männer in den Iran verschleppt worden, wie die Zeitung unter Berufung auf anonyme Quellen in beiden Ländern berichtete. Nach Angaben des britischen Außenministeriums gibt es für die Behauptungen keine Beweise. Auch ein irakischer Unterhändler sowie ein Sprecher des iranischen Außenministeriums wiesen die Darstellungen zurück.
"Die Behauptungen sind grundlos und wurden nur deshalb gemacht, weil die Briten ärgerlich sind, dass Millionen von Iranern bei den Demonstrationen (am Mittwoch), Großbritannien wegen dessen Einmischung in den internen Angelegenheiten des Irans verurteilt hatten", sagte Ramin Mehmanparast dem Nachrichtensender Al-Alam.
Nach zweieinhalbjähriger Geiselhaft war der Brite am Mittwochvon seinen Peinigern in Bagdad freigelassen worden.
IT-Spezialist Moore war laut "Guardian" Ziel der Entführer, weil seine Arbeit aufgedeckt hätte, dass große Summen internationaler Hilfe Milizen zugeflossen seien, die vom Iran unterstützt wurden. Unterdessen zitierte der Sender BBC ein zwei Wochen zurückliegendes Gespräch mit dem US-General David Petraeus, wonach dieser "zu 90 Prozent sicher" gewesen sei, dass die Briten im Iran festgehalten worden waren.
Verkleidete Polizisten entführten Moore und seine Bodyguards
Als Polizisten verkleidete Kidnapper hatten Moore zusammen mit vier britischen Sicherheitskräften aus dem Finanzministerium in Bagdad entführt. Moore hatte in der irakischen Hauptstadt für die US-Beratungsfirma BearingPoint gearbeitet, seine Bodyguards waren bei der kanadischen Sicherheitsfirma GardaWorld angestellt. Drei der vier Bodyguards waren in der Zwischenzeit von den Entführern getötet worden, auch für den vierten Mann besteht nach Ministeriumseinschätzung keine Hoffnung mehr.
Die Kidnapper, die sich selbst als "Islamisch-schiitischer Widerstand im Irak" bezeichneten, hatten nach der Entführung per Videobotschaft den Abzug der britischen Soldaten aus dem Irak gefordert und mit der Ermordung von Geiseln gedroht. In einem Video hatte Moore den britischen Premier aufrufen müssen, neun irakische Gefangene im Tausch gegen die Geiseln freizulassen. Nach Angaben des britischen Außenministeriums wurde die Freilassung Moores durch ein irakisches Regierungsprogramm möglich, das auf Aussöhnung mit bewaffneten Gruppen setzt, die bereit zum Gewaltverzicht sind.
sev/dpa
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Belegen Sie, daß die Zahlen falsch sind - wenn Sie das nicht können, schlage ich vor, Sie halten einfach mal den Rand. *"... on April 7, 2008, in "Ninety-Five Years to Go," I detailed that the United States had [...] mehr...
Das soll eine zitierbare Quelle sein? Wollen Sie hier Scherze treiben? mehr...
Korea, Japan, Deutschland ... "The U.S. global empire was well in place soon after World War II with security alliances, bilateral agreements, status of forces agreements, thousands of military installations, and troops [...] mehr...
ich sage es mal plakativ : solange das phänomen sich nur auf die "unzivilisierten" gebiete am rand der wertewelt des westens beschränkt , wird es nur ein leugnen dieser hinweise geben , abgesehen natürlich von jenen [...] mehr...
Zum Nachdenken: http://www.unobserver.com/layout5.php?id=6744&blz=1 mehr...
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