Washington - Der im Zusammenhang mit den Anschlägen vom 11. September 2001 in den USA verurteilte Zacarias Moussaoui ist mit seiner Berufungsklage gescheitert. Ein Gericht im US-Bundesstaat Virginia bestätigte am Montag seine lebenslange Haftstrafe.
Der Franzose marokkanischer Herkunft hatte der US-Regierung vorgeworfen, seinen Verteidigern Beweismaterialien vorenthalten zu haben. Er hatte unter anderem eine Wiederaufnahme seines Prozesses gefordert.
Moussaoui ist die erste Person, die im Zusammenhang mit dem 11. September von einem US-Gericht verurteilt wurde. Ihm wurde Mithilfe bei der Vorbereitung der Anschläge auf das World Trade Center und das Verteidigungsministerium vorgeworfen.
Moussaoui wurde wenige Wochen vor den Attentaten in den USA festgenommen. Er hatte - teilweise widersprüchliche - Geständnisse abgelegt, wonach er als als El-Kaida-Mitglied an der Planung der Anschläge beteiligt gewesen sei.
Ein Geschworenen-Gericht verurteilte ihn zu lebenslange Haft ohne Möglichkeit einer Entlassung. Nur eine Stimme der zwölf Geschworenen rettete ihn vor der Todesstrafe. Der 41-Jährige verbüßt seine Strafe in einem Hochsicherheitsgefängnis in Colorado.
jok/Reuters/dpa
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Die Inhaftierung "ohne Möglichkeit der Entlassung" verstösst gegen das Recht eines Menschen sich zu ändern und das Recht wieder erlangen zu können, ein normales Leben führen zu dürfen. Mousawi und andere sind keine [...] mehr...
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