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06.01.2010
 

Versuchter Mord

Flugzeugattentäter von Detroit angeklagt

Angeklagter Abdulmutallab: Versuchter Gebrauch einer MassenvernichtungswaffeZur Großansicht
REUTERS/ US Marshals Service

Angeklagter Abdulmutallab: Versuchter Gebrauch einer Massenvernichtungswaffe

Umar Farouk Abdulmutallab ist wegen des vereitelten Anschlags auf eine Passagiermaschine angeklagt worden. Er muss sich nun in sechs Punkten vor Gericht verantworten - unter anderem wegen versuchten Mordes und versuchten Gebrauchs einer Massenvernichtungswaffe.

Detroit - Der mutmaßliche Flugzeugattentäter Umar Farouk Abdulmutallab ist am Mittwoch wegen des versuchten Anschlags auf eine US-Passagiermaschine über Detroit angeklagt worden. Eine Grand Jury (Anklagekammer) entschied, dass sich der 23-jährige Nigerianer in sechs Punkten vor Gericht verantworten soll. Abdulmutallab hatte am ersten Weihnachtstag versucht, auf dem Flug von Amsterdam eine Delta/Northwest-Maschine mit Sprengstoff in die Luft zu jagen.

Die Anklage wurde bei einem Bundesgericht in Detroit eingereicht. Demnach wird Abdulmutallab hauptsächlich versuchter Gebrauch einer Massenvernichtungswaffe und versuchter Mord angelastet. Schon allein der erste Anklagepunkt könnte ihm im Fall eines Schuldspruchs lebenslange Haft einbringen.

Abdulmutallab soll ferner wegen vorsätzlichen Versuchs der Zerstörung eines Flugzeuges, wegen der gezielten Platzierung von Sprengstoff an Bord und wegen Besitzes einer "zerstörerischen Vorrichtung zum Begehen eines Gewaltverbrechens" in zwei Fällen zur Rechenschaft gezogen werden.

"Eine versteckte Bombe bei sich getragen"

Der Angeklagte habe "eine versteckte Bombe bei sich getragen", als er an Bord des Fluges 253 gegangen sei. Diese enthielt unter anderem den hochexplosiven Sprengstoff PETN. "Die Bombe sollte dem Angeklagten ermöglichen, sie zu einem Zeitpunkt seiner Wahl zu zünden und so an Bord des Fluges 253 eine Explosion zu verursachen", heißt es in der Anklageschrift.

Der Prozesstermin steht noch nicht fest. Zunächst stehen eine Reihe von gerichtlichen Anhörungen an, die erste davon voraussichtlich am kommenden Freitag.

Abdulmutallab hatte den Sprengstoff in seiner Unterwäsche versteckt und war von Passagieren bei dem Versuch überwältigt worden, die Bombe zu zünden. An Bord des Flugzeugs waren knapp 300 Menschen.

Der verhinderte Anschlag löste nicht nur in den USA eine Debatte über die Sicherheit im Luftverkehr aus. Allerdings sind die US-Geheimdienste besonders in die Kritik geraten, weil Abdulmutallab ihnen bekannt war. US-Präsident Barack Obama warf den Sicherheitsbehörden deshalb Versagen vor und stellte das bisherige System der Terrorabwehr auf den Prüfstand.

wit/dpa/AFP/AP

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Die neuesten Beiträge:
24.02.2010 von Gandhi: Natuerlich

Denn es muss verhindert werden, dass weitere Flugzeuge zu Bomben umfunktioniert werden. Interessanterweise hat keiner der Tea Bagger den Typen, der hier mit einem Kleinflugzeug in ein Gebaeude mit Bueros der Steuerbehoerde [...] mehr...

07.02.2010 von atzlan:

"Meanwhile an analysis of the Pentagon's own documents by New Jersey's Seton Hall University found that 55 per cent of the prisoners brought to Guantanamo are not alleged to have have committed any hostile acts against the [...] mehr...

07.02.2010 von JDR: But only if your bathing suit style tends toward Germans on holiday.

Nun, wer einen sehr schönen, ehrlichen und unaufgeregten Beitrag zu dem Thema lesen will: http://www.washingtonpost.com/wp-dyn/content/article/2010/02/04/AR2010020402882.html?hpid=topnews ---Zitat--- Upon closer [...] mehr...

03.02.2010 von digidigi: genau!

Der Spiegel, merkbefreit wie immer: Zitat: "Der vereitelte Anschlag hat auch große Konsequenzen für die internationale Luftfahrt: In zahlreichen Ländern - darunter Deutschland - wird der Einsatz von sogenannten [...] mehr...

03.02.2010 von Montanabear: Bomben im Flugzeug

Sie fliegen doch ganz selten, das kann ich schon aus Ihrer Naivität entnehmen. Diese "kranken" Hirne haben Viele aus dem Verkehr gezogen, ohne es Ihnen zu sagen. Wenn Sie ein wenig nachforschen würden, würden sie sich [...] mehr...

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