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11.01.2010
 

Späher über Afghanistan

Drohnen-Material überfordert US-Geheimdienste

US-Drohne vom Typ "Predator": Viel Datenmaterial für die DiensteZur Großansicht
USAF

US-Drohne vom Typ "Predator": Viel Datenmaterial für die Dienste

US-Drohnen in Afghanistan und im Irak sammeln reichlich Filmmaterial - offenbar zu viel. Einem Pressebericht zufolge würde eine vollständige Auswertung der Daten mehr als 20 Jahre dauern.

Washington - Unbemannte Flugzeuge der US-Streitkräfte in Afghanistan und im Irak sammeln einem Zeitungsbericht zufolge mehr Informationen als die amerikanischen Geheimdienste auswerten können. Wie die "New York Times" am Sonntagabend berichtete, haben die Drohnen im vergangenen Jahr dreimal mehr Material erfasst als 2007.

Es würde demnach rund 24 Jahre dauern, wenn die Geheimdienste das gesamte Material am Stück ansehen würden. In den kommenden Jahren könnte die Masse an Bildern laut dem Bericht sogar noch zunehmen, da immer mehr Drohnen eingesetzt würden und diese teilweise schon mit mehreren Kameras ausgestattet seien.

Die Drohnen des US-Auslandsgeheimdienstes CIA und der US-Armee sammeln nicht nur Informationen, sondern fliegen im Grenzgebiete zu Afghanistan auch Luftangriffe. Dort haben die radikalislamischen Taliban ihre Rückzugsgebiete. In Pakistan waren die Angriffe in der Vergangenheit heftig kritisiert worden. Im August wurde bei einem solchen Angriff der gefürchtete Taliban-Anführer Baitullah Mehsud getötet.

Obama: Keine Soldaten in den Jemen

Unterdessen hat US-Präsident Barack Obama bekräftigt, dass die USA keine Soldaten in den Jemen oder nach Somalia senden wollen. Die Grenzregion zwischen Afghanistan und Pakistan bleibe das Zentrum der Aktivitäten von al-Qaida, betonte Obama in einem Interview mit dem Magazin "People".

Der Präsident räumte aber ein, dass der Ableger der Terrororganisation im Jemen, "ein ernsteres Problem" geworden sei. Er schließe in einer so komplexen Welt niemals eine Möglichkeit aus. In Ländern wie dem Jemen und Somalia sei es am effektivsten, mit internationalen Partnern zusammenzuarbeiten. Nach dem fehlgeschlagenen Flugzeuganschlag von Detroit zu Weihnachten war bekanntgeworden, dass der Attentäter im Jemen Kontakte zu al-Qaida hatte.

Zuvor hatten sich bereits US-Generalstabschef Admiral Mike Mullen und US-General David Petraeus gegen US-Soldaten im Jemen ausgesprochen. Auch der Terrorismusexperte des US- Heimatschutzministeriums, John Brennan, hatte erklärt, die USA hätten zurzeit keine Pläne zur Entsendung amerikanischer Soldaten in den Jemen.

anr/AFP

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Die neuesten Beiträge:
12.04.2010 von ANDIEFUZZICH: Mobat war besser

In Bezug auf das Ausländer raus sind sie sich durchaus einiger, als die bundesrepuplikanische Gesellschaft. Beim Nachlesen ihrer Postings beschleicht mich obendrein der Verdacht, dass sie selber möglicherweise gar nicht vor Ort [...] mehr...

12.04.2010 von nachthai:

Nach dem deutschen Versagen im Norden, einen solchen Beitrag abzudrücken ist deutlich mehr als Realitätsignorant! mehr...

12.04.2010 von archelys: Das Verbrechen ist aus der Sicht der Verbrecher nicht unsinnig

Sie benutzen den Begriff "Unsinn" hier im Sinne unvernünftigen Handelns. Aus der Sicht der Afghanistan-Krieger ist er nicht unsinnig, man verrät uns allerdings den Eigensinn nicht, der ihm zugrunde liegt, weil wir ihn [...] mehr...

12.04.2010 von triztan: ..., darunter auch Kinder und Frauen.

Es gab XX Tote, darunter auch Kinder und Frauen. Ein vermeintlicher Standardsatz. Doch was will er uns sagen? Sind (a) keine Männer gestorben? Oder ist es (b) halb so schlimm, wenn Männer sterben?? In Zeiten der [...] mehr...

12.04.2010 von viceman: "wir" kämpfen nicht für ein

"freies afghanistan" - sie auch nicht! wenn sie was vom aktuellen krieg sehen wollen, dann empfehle ich: http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,688532,00.html das ist die freiheit , der frieden ( o.ä. dummschwätz ) [...] mehr...

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