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12.01.2010
 

Erzkonservative Kommentatorin

Palin bekommt Job bei Fox News

Ex-Gouverneurin Palin (bei Autogrammstunde für ihr Buch): Vertrag mit Fox NewsZur Großansicht
AP

Ex-Gouverneurin Palin (bei Autogrammstunde für ihr Buch): Vertrag mit Fox News

Sie war Gouverneurin, Vize-Präsidentschaftsbewerberin der Republikaner - jetzt hat Sarah Palin einen neuen Job: Sie arbeitet als Kommentatorin für Rupert Murdochs konservativen Sender Fox News. Der Schritt gilt als Versuch, sich der Republikaner-Basis als Kandidatin fürs Weiße Haus 2012 zu empfehlen.

Anchorage - Sarah Palin, ehemalige Gouverneurin von Alaska und Vizepräsidentschaftskandidatin der Republikaner, wird künftig regelmäßig mit Kommentaren im Fernsehprogramm von Fox News auftreten. Der für mehrere Jahre geschlossene Vertrag sieht nach Angaben des Senders TV-Auftritte, Beiträge für die Website und das Radioprogramm vor.

"Es ist wunderbar, zu einem Medium zu gehören, das faire und ausgewogene Nachrichten so sehr zu schätzen weiß", teilte die Politikerin mit. In der Vergangenheit hatte Palin die US-Medien oft heftig attackiert - nicht jedoch den streng konservativen Sender Fox News des Medienmilliardärs Rupert Murdoch, dem schon länger eine Nähe zu ihr unterstellt wird.

Palins neuer Job wird in den USA auch als Versuch der ehemaligen Gouverneurin gewertet, sich als republikanische Kandidatin für die Präsidentschaftswahlen 2012 zu empfehlen. "Fox-Deal erhöht Palins Präsidentschaftshoffnungen", titelt die "Financial Times". Der Sender biete Palin jetzt eine wichtige Plattform, um das Herz der konservativen Wähler zu erreichen.


Fox News hat eine Reihe konservativer Kommentatoren, die dem rechten Flügel der Republikaner nahestehen. Dem Sender wird immer wieder vorgeworfen, mit überzogenen Angriffen auf die Demokraten und Präsident Barack Obama Programm zu machen. Eine Mitarbeiterin des Weißen Hauses hatte dem Fox News im vergangenen Jahr vorgeworfen, mehr ein Flügel der Republikaner zu sein als ein Nachrichtensender.

Im Wahlkampf 2008 hatte der damalige republikanische Präsidentschaftskandidat John McCain Palin überraschend zu seiner Kandidatin für den Vizeposten im Weißen Haus berufen. Sie wurde damit innerhalb einer Woche von einer nahezu unbekannten Politikerin zu einer der umstrittensten Personen in der US-Politik, die jedoch die erzkonservative Basis ihrer Partei erreicht wie kein anderer Politiker. Die 45-jährige gilt trotz der Niederlage bei der Präsidentschaftswahl als populäre Hoffnungsträgerin der Konservativen in den USA. Im vergangenen Juli trat sie vorzeitig von ihrem Amt als Gouverneurin zurück. Palin teilte mit, sie wolle nun lieber für "positive Veränderungen außerhalb der Regierung sorgen". Im Dezember 2008 brachte Palin ihre Memoiren auf den Markt, die in den USA zu einem Verkaufsschlager wurden.

Auf Palins Facebook-Seite, die 1,2 Millionen Fans hat, schrieb ein Mann, er freue sich, Palin im Programm von Fox zu sehen - "aber ich hoffe, das wird Sie nicht daran hindern, (bei der Präsidentschaftswahl) 2012 zu kandidieren".

anr/apn

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01.04.2010 von Kosmopolit08: Selten so gelacht

Na da ist ja wohl eher der Wunsch Vater des Gedanken - in allen vier Punkten... mehr...

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Es bleibt spannend ob jene Vorzeigemutter oder der schauspielernde Muskelalprotz alpinen Ursprungs dem Luftikus nachfolgen werden; sofern es bei dessen Abtritt überhaupt noch so etwas wie Vereinigte Staaten von Amerika geben wird. mehr...

12.01.2010 von Karl_M.: Wer nichts macht, macht nichts falsch

Die erzkonservativen Wähler mögen vllt wirklich nur 20 Prozent der Bevölkerung ausmachen, durch das amerikanische Wahlsystem und die Wahlbeteiligung kann es aber reichen, wenn man diese alle an die Urnen bringt. im Gegensatz zu [...] mehr...

12.01.2010 von Joachim Baum: McPalin

McCain singt ja nun auch wieder Loblieder (http://www.breitbart.com/article.php?id=D9D66KD00&show_article=1) über sie :-) mehr...

12.01.2010 von spiegel-hai: Nachtisch

Verehrtester, schwätzen Sie nicht dumm rum, wenn Sie keine Ahnung haben. WP hat entgegen Ihrer Annahme keinen Alleinvertretungsanspruch, weder auf Onlinelexikon, noch auch nur auf den Teilbegriff "Wiki". Ich bin im [...] mehr...

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Palin hat in mehreren Interviews klargemacht, dass sie die Erderwärmung nicht als Folge menschlichen Handelns ansieht. Palin befürwortet Ölbohrungen in geschützten Naturgebieten in den arktischen Regionen ihres Heimatstaats Alaska. Unter ihrer Führung hat die dortige Landesregierung Klage gegen den Beschluss der Regierung in Washington eingereicht, den Eisbären auf die Liste der bedrohten Tierarten zu setzen.

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