Gaza - Die radikal-islamische Palästinenserorganisation Hamas hat Israel die Tötung eines ihrer Anführer Mitte Januar in Dubai vorgeworfen. Mahmud Abd al-Rauf al-Mabhuh sei eines "Märtyrertodes" gestorben, teilte die Hamas in einer am Freitag in Gaza veröffentlichten Erklärung mit.
Die Hamas drohte mit Vergeltung und forderte eine Untersuchung zusammen mit den Vereinigten Arabischen Emiraten. Die Essedin-el-Kassam-Brigaden, der bewaffnete Arm der Hamas, würden zu "geeigneter Zeit und an geeignetem Ort" zurückschlagen. Mabhuh gehörte zu den Gründern der Essedin-al-Kassam-Brigaden. Auch die Hamas-Führung im syrischen Exil veröffentlichte in Damaskus auf ihrer Internetseite eine Erklärung, in der sie Israel des "Mordes" an Mabhuh bezichtigte. Die israelische Regierung nahm zu den Vorwürfen keine Stellung.
Die Regierung in Dubai bestätigte das "Attentat" auf den 50-jährigen Mabhuh, die Behörden fahndeten nach mehreren Verdächtigen mit europäischen Pässen. Sie hätten aber die Emirate bereits unmittelbar nach der Tat wieder verlassen. Die ersten Ermittlungen deuteten nach Angaben der Regierung in Dubai darauf hin, dass Mabhuh am 20. Januar in einem Hotel des Emirats von einer "professionellen Bande" ermordet worden sei.
Gemeinsam mit der internationalen Polizeibehörde Interpol sei eine Fahndung nach den mutmaßlichen Tätern eingeleitet worden. Demnach hätten die Verdächtigen ein "Indiz" am Tatort hinterlassen, das sie überführen könne.
Zu der Todesursache machten die Behörden keine Angaben. Ein Bruder Mabhuhs sagte, der Hamas-Führer sei mit starken Stromstößen gequält und erwürgt worden. In der Vergangenheit habe der israelische Geheimdienst Mossad mehrfach versucht, Mabhuh umzubringen.
Mabhuh stammte aus dem Flüchtlingslager Dschabalija im Norden des Gaza-Streifens. Nach eigenen Angaben war er an mehreren Anschlägen gegen Israel beteiligt. Er war mehrmals in israelischen Gefängnissen inhaftiert. An seiner Beisetzung in einem Vorort von Damaskus nahm auch Hamas-Chef Chaled Meschaal teil.
hen/dpa/AFP
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Nun scheint die Hamas auch eine Vorstellung (http://www.jpost.com/MiddleEast/Article.aspx?id=167624) davon zu haben, welcher arabische Geheimdienst möglicherweise gegen ihren Mann vorgegangen sein könnte. Allerdings dürfen [...] mehr...
Und abgesehen von aller Propaganda scheint auch die Hamas noch wissen zu wollen, warum ihr Mann wirklich gestorben ist... (http://www.haaretz.com/hasen/spages/1146944.html) mehr...
Nun, die "offizielle Version" der Hamas scheint tatsächlich ein wenig - phantasievoll (http://www.jpost.com/Israel/Article.aspx?id=167435). Propagandagewordenes Pallywood klingt auch durch, wenn jene Brüder, welche [...] mehr...
Jeden Donnerstag nachmittag,unter Leitung des Papstes. mehr...
Die "Extremzionisten" welche von Grossisrael traeumen koennen planen was sie wollen. Israel ist ein demokratischer Staat, indem die Spinner von links und rechts sagen duerfen was sie wollen. Aber im Endeffekt ist es , [...] mehr...
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